Die Arbeiten an der Straße Jökuldalsvegur (923) Arnórsstaðir – Langagerði schreiten zügig voran und sollen bis Ende der Saison abgechlossen sein, teilt die Straßenverwaltung mit. Der rund 4,6 Kilometer lange Abschnitt ist besonders stark befahren, da er den Zugang zum beliebten Naturwunder Stuðlagil ermöglicht.
Das Projekt umfasst den Wiederaufbau und die Asphaltierung der bestehenden Trasse, die begradigt und eingeebnet wird. Die Ausschreibung erfolgte im September 2023, den Zuschlag erhielt Héraðsverk ehf. aus Egilsstaðir. Der Bau begann im Sommer 2024.
Um den starken Verkehr tagsüber möglichst wenig zu beeinträchtigen, wurden viele Arbeiten nachts durchgeführt. Da die neue Straße auf der alten verläuft und keine Umgehungsstraße existiert, war eine vollständige Sperrung tagsüber nicht möglich. Auch am Abend wurde der Verkehr eingeschränkt durch das Baustellengebiet geleitet.
Die derzeit laufenden Arbeiten sind Teil eines mehrjährigen Ausbauprojekts des Jökuldalsvegur von der Ringstraße bis zum Bauernhof Grund. Bereits 2022 wurde ein 4,1 Kilometer langer Abschnitt von Gilsá bis Arnórsstaðarhvammur fertiggestellt.
In den kommenden Jahren soll der Straßenbau weitergehen – als Nächstes steht der etwa vier Kilometer lange Abschnitt von Langagerði nach Hákonarstaðir an. Abschließend wird die Verbindung bis zum Hof Grund fertiggestellt. Damit entsteht eine durchgehend asphaltierte Zufahrt nach Stuðlagil, einem der meistbesuchten Naturziele in Ostisland.
Von Hákonarstaðir führt der Klausturselsvegur zu einem Parkplatz, von dem aus Besucher etwa zwei Kilometer bis zur Schlucht laufen können. Alternativ kann man den Jökuldalsvegur bis Grund fahren, wo Toiletten und mehrere Aussichtsplattformen zur Verfügung stehen.
Der Zeitplan für die weiteren Bauabschnitte wird im neuen Verkehrsplan festgelegt, der dem Parlament im Herbst vorgelegt werden soll.
Titelfoto: Stuðlagil / © Mirjam Lassak
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