Vier Vorschulen in der Stadt Reykjavík erhielten diese Woche bei einer Stadtratssitzung die Genehmigung, ihre Aktivitäten in ein anderes Gebäude zu verlegen. Bei einer Zustandsprüfung in den vier Kindergärten wurden Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden festgestellt; Grandaborg, Árborg, Garðaborg und Hálsaskógi. Der Betrieb der Schulen ist seit Entdeckung der Schäden Ende 2022 ungewiss und teilweise mussten die Schulen mehr als einmal umziehen.
Der Grandaborg-Kindergarten war schon seit geraumer Zeit unterwegs, da in den Räumlichkeiten Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden festgestellt wurden. Infolgedessen zog die Schule von den damaligen Räumlichkeiten in Boðagranda 9 um und führt von Ende 2022 bis heute die Aktivitäten im Kindergarten in Eggertsgáta, in Nauthólsveg und in Kringlunn fort. Er wird seine Aktivitäten nun in ein mobiles Gebäude im Hagaborg-Kindergarten verlegen, und dies ist das vierte Mal, dass die Aktivitäten der Schule verlegt werden mussten. Es wird davon ausgegangen, dass die Aktivität in Hagaborg bis zum 1. März 2025 bzw. bis zur Renovierung des Gebäudes in Boðagranda 9 aufrechterhalten wird. Vertreter der Unabhängigkeitspartei kritisierten insbesondere die Verzögerungen beim Bau der Kindergärten Garðaborg, Grandaborg und Árborg. Sie weisen außerdem darauf hin, dass rund 360 Kindergartenplätze aufgrund der Situation nicht nutzbar seien und es zu beanstanden sei, dass Ausschreibungsunterlagen für Bau und Sanierung erst jetzt erstellt würden, so dass der Bau erst im Jahr 2025 abgeschlossen sein werde.
Der Árborg-Kindergarten, der sich zuvor in Hladbær 17 befand, wird seine Aktivitäten bis 2025 nach Seláskóli verlegen. Der Garðaborg-Kindergarten in Bústaðaveg 81 wird bis 2025 nach Brákarsund 1 umziehen Dort wurden Anfang 2023 Feuchtigkeitsschäden festgestellt.
