Der Zivilschutz hat das Gesamtrisiko für Grindavík im Hinblick auf die wertvolle Rettung von Anwohnern und Unternehmen für Mittwoch bis Freitag dieser Woche neu bewertet. Dies geht aus einer Mitteilung von dort hervor.
„Grundlage ist unter anderem die aktualisierte Risikobewertung der Wetterbehörde, wonach die Gefahr aufgrund unangekündigter Ausbrüche, Lavaströme und Gasverschmutzung vorübergehend verringert wurde.“ „Die Risikobewertung basiert auch auf dem Zusammenspiel zahlreicher Faktoren, wie beispielsweise Überwachung, Prävention und Reaktion vor Ort, Wetter und Evakuierungszeit“, heißt es weiter.
Erduntersuchung der Risse noch nicht abgeschlossen
Das Ergebnis der Risikobewertung ist, dass es möglich ist, einen erweiterten Zugang nach Grindavík zu ermöglichen, obwohl nicht mit einem Fluchtweg über Norðurljósavegur nach Grindavíkurvegur gerechnet werden kann. Es wird erwartet, dass alle Einwohner und Vertreter von Unternehmen irgendwann in den nächsten drei Tagen nach Grindavík gelangen können, sofern die Wetterbedingungen den Zugang nicht behindern oder andere Gefahren auftreten, so das Ministerium für öffentliche Sicherheit.
„Die Bodenuntersuchung der Risse in Grindavík ist noch nicht abgeschlossen und daher gelten weiterhin Einschränkungen hinsichtlich des Zugangs zu Grundstücken und offenen Flächen. Denjenigen, die von der Farm nach Hause kommen, wird empfohlen, eine Sicherheitskarte für Grindavík zu besitzen. Wer über einen QR-Code verfügt, muss diesen nicht erneut beantragen. Die Gefährdungsbeurteilung ist bis Donnerstag, 15. Februar, gültig 15:00 Uhr, alles unverändert.“
Etwa 80 nutzen täglich den Zugang
Etwa 80 Bewohner nutzten in den letzten Tagen täglich den Zugang in Grindavík. Bewohner, die bereits geplant haben, in den kommenden Tagen nach Grindavík zu fahren, aber nicht unter den neuen Plan fallen, können ihre Pläne trotzdem beibehalten.
Sie können die Nummer 444-3500 zwischen 8 und 15 Uhr anrufen, um detailliertere Informationen zu erhalten. Nach Angaben des Ministeriums für öffentliche Sicherheit wird die Situation jedoch in den kommenden Tagen beurteilt.
