„Wir halten uns derzeit von diesem Gebiet fern“, sagt Birgir Ómar Haraldsson, CEO von Norðurflug, auf die Frage nach Flügen über Grindavík.
Auf Nachfrage sagt er, dass die Behörden seines Wissens kein Flugverbot verhängt hätten, Norðurflug sich aus Sicherheitsgründen für Personal und Passagiere dennoch von dem Gebiet fernhalte. Das Unternehmen hingegen hat dem Zivilschutz bei Bedarf den Einsatz der Hubschrauber angeboten.
Samgungstofa kündigte heute auf Antrag der öffentlichen Verteidigung ein vorübergehendes Verbot von Drohnenflügen über Grindavík an. Der Grund für das Verbot soll zweierlei sein: Es soll eine Beeinträchtigung möglicher wissenschaftlicher Flüge vermieden und sichergestellt werden, dass Menschen sich von dem Gebiet fernhalten.
Die letzten Tage haben gezeigt, wie schnell sich die Verhältnisse ändern können
Birgir sagt, es sei ganz klar, dass in dem Gebiet eine Flugverbotszone verhängt werde, wenn ein Ausbruch ausbreche, wie es immer zu Beginn eines Ausbruchs der Fall sei.
„Wenn die Größe viel größer ist [en í fyrri gosum] dann gibt es wahrscheinlich mehr Gasverschmutzung. Das bedeutet, dass viel vorsichtiger vorgegangen werden muss.“
Er sagt, dass, wenn es aus irgendeinem Grund über das Gebiet fliegen würde, zuerst die Polizei kontaktiert und eine Genehmigung dafür eingeholt würde.
„Nur um sicherzustellen, dass die neuesten Informationen verfügbar sind“, sagt Birgir und fügt hinzu, dass die letzten Tage gezeigt hätten, wie schnell sich die Situation ändern könne.
