Premierminister Bjarni Benediktsson sagt, dass er zahlreiche Treffen mit Grindvis-Unternehmen zur Vorbereitung der heute angekündigten Unterstützungsmaßnahmen der Regierung für Grindvis-Unternehmen hinter sich habe.
Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Förderkredite mit Staatsgarantie, Resilienzzuschüsse, laufende Lohnunterstützung sowie Unterstützung bei Rohstoff- und Produktversicherungen.
„Man muss sagen, dass sie [fyrirtækin] Viele befinden sich in einer sehr angespannten und schwierigen Situation. „Wir versuchen fair und realistisch zu agieren, gleichzeitig müssen wir zugeben, dass wir nicht jeden Wunsch erfüllen können“, sagt Bjarni im Interview mit mbl.is nach der Pressekonferenz.
Der Staat kauft keine Gewerbeimmobilien auf
Viele Unternehmen in Grindavík wollten, dass der Staat Geschäftsgebäude aufkauft, wie es auch bei Wohngebäuden der Fall war, aber Bjarni sagt, dass der Staat dem nicht zustimmen könne.
„Mit den Förderkrediten versuchen wir allen Unternehmen, unabhängig davon, ob sie Immobilien besitzen, entgegenzukommen und bieten nun eine gewisse Überbrückung über diese Zeit der Unsicherheit.“ Natürlich auch mit der Betriebsstärke, die wir jetzt Widerstandsstärke nennen.“
Bis zu 6 Millionen pro Monat
Den Unternehmen wird die Aufnahme von Krediten bei Kreditinstituten mit staatlicher Garantie ermöglicht, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Angestrebt wird, dass die Kreditvergabe noch im Herbst dieses Jahres beginnen soll.
„Wir hoffen, dass bereits im Juni Klagen zur Gesetzesänderung ins Parlament eingebracht werden können.“ „Wir prüfen immer noch die Möglichkeit, dass der Gesetzentwurf zum Unterstützungsdarlehen länger auf sich warten lässt und im Herbst herauskommt, wenn die Lohnunterstützung ausgelaufen ist“, sagt Bjarni.
Widerstandskraft erweitert
Der Widerstandszuschuss der Regierung wird bis Ende des Jahres verlängert. Resilienzzuschüsse umfassen vorübergehende Betriebsunterstützung und sollen Unternehmen in die Lage versetzen, ihren Betrieb an sich ändernde Bedingungen anzupassen. Die Unternehmen können dann ihre Geschäftstätigkeit in Grindavík wieder aufnehmen, wenn die Bedingungen dies zulassen.
Der Widerstandszuschuss umfasst unter anderem Maßnahmen, wie etwa, dass Unternehmen maximal 600.000 ISK pro Monat für bis zu 10 Vollzeitbeschäftigte erhalten. Dies entspricht einem Zuschuss von höchstens sechs Millionen ISK pro Monat. Diese Unterstützung wird von Juli bis Dezember bereitgestellt.
Die Einkommenseinbußengrenze liegt künftig bei 20 %, bisher waren es 40 %, jedoch wird der volle Zuschuss gewährt, wenn die Einkommenseinbußen mehr als 50 % betragen.
