Insgesamt verunglückten im vergangenen Jahr 88 Radfahrer, 28 wurden schwer verletzt. Im Jahr 2021 gab es insgesamt 90 Fahrradunfälle, davon einer mit tödlichem Ausgang, 21 mit Schwerverletzten.
Dies erscheint in Antwort der Minister für Infrastruktur auf Anfrage von Gísla Rafn Ólafsson, Mitglied des Piratenparlaments, zu Unfällen mit Radfahrern. Die Zahlen gehen aus der Registrierung des Zentralamts für Transportwesen hervor, die auf Polizeiberichten basiert.
Eine Person starb letztes Jahr nach einem Unfall mit einem Elektroroller. Insgesamt verunglückten in diesem Jahr 176 Menschen mit einem Elektroroller. Auch im Jahr 2021 kam es zu einem tödlichen Unfall.
In der Antwort heißt es, dass sich das Infrastrukturministerium und seine Unterinstitutionen regelmäßig mit Interessenorganisationen beraten, die sich mit der Radfahrerproblematik befassen.
Erhöhen Sie die Verkehrssicherheit in Island
Es wurde gefragt, welche präventiven Maßnahmen das Ministerium ergriffen hat, um Unfälle zu reduzieren. In der Antwort heißt es, der Minister für Infrastruktur habe Änderungen der Verkehrsgesetze vorgeschlagen, diese seien jedoch nicht umgesetzt worden. Die Änderungen sollen die Regelungen für Kleinfahrzeuge klarstellen.
Darüber hinaus legt das Ministerium alle drei Jahre einen Vorschlag für einen parlamentarischen Beschluss zu einem Verkehrsplan vor. Teil des Verkehrsplans ist ein Verkehrssicherheitsplan, dessen Aufgabe es ist, die Verkehrssicherheit in Island zu erhöhen, die Zahl der Verkehrsunfälle zu verringern und die Verkehrskultur in Bezug auf alle Verkehrsträger, einschließlich des Radfahrens, zu verbessern.
„Auf Grundlage des Verkehrsplans werden den Kommunen seit 2011 Zuschüsse für den Bau von Rad- und Fußwegen entlang von Autobahnen gewährt, eine verbesserte Infrastruktur für Fußgänger und Radfahrer ist jedoch eine der Voraussetzungen für die Reduzierung von Unfällen“, heißt es unter anderem in der Antwort Dinge.
