Bischof Karl Sigurbjörnsson ist gestorben.
Er starb heute Morgen im Alter von 77 Jahren auf der Intensivstation des Landspítal in Reykjavík. Das teilt seine Familie in einer Stellungnahme mit.
Karl wurde am 5. Februar 1947 in Reykjavík geboren. Sohn des Bischofs Sigurbjörn Einarsson und Tochter von Magnea Þorkelsdóttir. Karl war der sechste in einer Reihe von acht Geschwistern.
Er wuchs in Reykjavík auf und machte seinen Abschluss an der Reykjavík High School und später als Cand. theol. von der Universität Island.
Karl wurde am 4. Februar 1973 in Vestmannaeyjar zum Priester geweiht und am 1. Januar 1975 zum Gemeindepfarrer in Hallgrímprestakalli in Reykjavík ernannt und diente dort fast 23 Jahre lang.
Vierzehn Jahre lang Bischof von Island
Karl wurde 1998 zum Bischof von Island gewählt und hatte dieses Amt 14 Jahre lang inne. Anschließend diente er eine Zeit lang im Dompriestertum.
Karl wurde zum Ehrendoktor der Universität Island ernannt. Er hatte verschiedene Vertrauenspositionen für die Landeskirche inne, saß im Vorstand des Prestafélag Íslands, war Mitglied der Kirchenversammlung und im Kirchenrat, bevor er zum Bischof von Island gewählt wurde.
Er hinterließ zahlreiche Bücher und Veröffentlichungen, sowohl im Original als auch in Übersetzungen.
Seine überlebende Frau ist Kristín Þórdís Guðjónsdóttir.
Ihre Kinder sind Inga Rut, verheiratet mit Sigurd Arnarson, Rannveig Eva und Guðjón Davíð, verheiratet mit Ingibjörg Ýri Óskarsdóttir. Es gibt acht Enkelkinder.
