Der britische Energie- und Infrastrukturfonds hat Urðafellsvirkjun für etwa fünf Millionen Pfund gekauft, was fast 900 Millionen ISK entspricht. Der größte Eigentümer des Wasserkraftwerks mit einem Anteil von 90 Prozent war Bergthór Kristleifsson.
Der Downing Rewnables & Infrastructure Trust kaufte das Kraftwerk von der Firma Ferðáhjørntan Húsafelli. Es ist 1,1 Megawatt groß und produziert etwa acht Gigawatt pro Jahr. Das Kraftwerk, das 2018 seinen Betrieb aufnahm, hat laut einer Mitteilung an die Londoner Börse, an der der Fonds notiert ist, einen Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 65 Jahren.
Etwa 49 Prozent der Investitionen des Fonds liegen nach Angaben des Fonds in Schweden und 37 Prozent in Großbritannien. Etwa 40 Prozent seines Vermögens entfallen auf Wasserkraft und 46 Prozent auf Solarenergie. Etwa 68 Prozent seines Einkommens sind fix, während 32 Prozent variabel sind.
Das Vermögen des Downing Renewables & Infrastructure Trust beläuft sich auf 217 Millionen Pfund, was 38 Milliarden ISK entspricht.
Die Geschichte der Húsafell-Bauern reicht über 80 Jahre zurück, aber der erste im Jahr 1948 diente dem alten Wohnhaus und der Scheune.
„Dann, im Jahr 1978, aktivierte mein Vater den Sommerhauskomplex, um den Sommerhauskomplex mit Strom versorgen zu können. Für das Sommerhausviertel, das er baute, stand damals nicht genügend Energie zur Verfügung“, sagte Bergthór in Stöðvar 2’s Neuigkeiten im Jahr 2019.

Das dritte Kraftwerk wurde vor fünfzehn Jahren gebaut und es handelt sich um das Kraftwerk Urðarfell. Ein etwa 270 Meter hoher Wasserfall entspringt aus kleinen Quellen in der Heide oberhalb von Húsafell. Dieser Wasserfall erzeugt eine Energie von 1,1 Megawatt. Die Energie wird über RARIK an das Verteilungssystem verkauft.
Bergthór gab in einem Interview mit Station 2 bekannt, dass sich die Investition von Urðarfellsvirkjuna auf mehrere Hundert Millionen beläuft.
Die Aktivierung wurde im Jahr 2022 mit fast 300 Millionen ISK verbucht.
Húsafelli Tourism hatte im Jahr 2022 ein negatives Eigenkapital von 53 Millionen ISK, nachdem er in diesem Jahr 152 Millionen ISK verloren hatte. Die Schulden beliefen sich auf insgesamt 990 Mio. ISK, während die Vermögenswerte um 53 Mio. ISK geringer waren.
Das Unternehmen besitzt unter anderem einen Anteil von 51 Prozent am Hótel Húsfell und einen Anteil von 30 Prozent am Húsafell Resort. Zu den Investoren des letztgenannten Hotels gehören Sigla, das den Investoren Finn Reyrs Stefánsson und Tómas Kristjánsson gehört, und NT, das Ómar Benediktsson gehört. Er leitete jahrelang die Fluggesellschaften Íslandsflugi, Air Atlanta und SmartLynx Airlines, zuletzt war er acht Jahre lang Geschäftsführer von Farice.
