Die stärkere Betonung des Fachvokabulars ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um auf die schlechten Leistungen isländischer Jugendlicher in PISA, einer Umfrage der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), im Vergleich zu anderen Schülern in den nordischen Ländern zu reagieren. Das sagt der Minister für Kultur und Handel.
Freyja Birgisdóttir, Leiterin der Evaluierungsabteilung der Stiftung Bildung und Kultur, sagte gestern, dass es nichts gebe Insgeheim hatte sich das Leseverständnis isländischer Jugendlicher im letzten Jahrzehnt verschlechtert.
Besonderer Wert wird auf den Wortschatz der Kinder gelegt
Lilja Alfredsdóttir, Der Minister für Kultur und Handel sagt in einem Interview mit mbl.is, dass als Reaktion auf die schlechten Leistungen isländischer Kinder und Jugendlicher bei PISA besonderer Wert auf den Wortschatz gelegt wurde. Es wird daher interessant sein zu sehen, ob diese Fokussierung erfolgreich ist, d. h. wann die Ergebnisse der nächsten PISA-Erhebung vorliegen.
Sollte dieser Fokus nicht zu den gewünschten Ergebnissen führen, setzt Lilja ihre Hoffnungen auf ein neues Isländisch-Portal, das bald eingeführt wird und auf dem sämtliches Material rund um Wortschatz und Grammatik über die Tools zugänglich sein wird, die Kinder und Jugendliche im Alltag nutzen Leben.
Für den Erfolg muss Pragmatismus gelten
„Es gibt einen gewissen Realismus„Das muss gültig sein, um erfolgreich zu sein“, sagt Lilja, die es für wichtig hält, dass das Kursmaterial interessant ist und dass die Schüler vom Üben der Isländischen Sprache profitieren.
„Wenn Schüler ihre Muttersprache gut beherrschen, wirkt sich das auch auf alle anderen Fächer aus“, sagt Lilja und fügt hinzu, dass es einen starken Zusammenhang zwischen guten Kenntnissen der Muttersprache und schulischem Erfolg gebe. Sie sagt, mit guten Schulnoten gehen immer mehr Jobchancen einher. Daher ist es für junge Menschen von großem Interesse, ihren Wortschatz stärken zu können.
„Denn wer einen guten Wortschatz hat, hat Verständnis. Wenn ein Kind 98 % des Geschriebenen nicht versteht, kann es nicht zeichnen logisch Schlussfolgerungen und genau das passiert in PISA-Umfragen von Weil dass der Wortschatz nicht reich genug ist“, sagt Lilja und fügt hinzu:
„Wir haben in der letzten Wahlperiode viel Arbeit in die Verbesserung des Fachwortschatzes gesteckt und ich hoffe, dass dies umgesetzt wurde.“
