Am Kunstwerk „Útlagar“ von Einar Jónsson auf dem Hólavalla-Friedhof in Reykjavík kam es zu Vandalismus.
Es scheint, dass jemand die Statue mit Gold bemalt oder besprüht hat, es ist jedoch unklar, wann genau dies geschah.
„Das ist reiner Vandalismus und verheerend, wenn so etwas passiert“, sagt Sigurður Trausti Traustason, Leiter der Sammlungs- und Forschungsabteilung im Kunstmuseum Reykjavík, in einem Interview mit mbl.is.
Ein weiteres Werk von Einar, das beschädigt ist
„Ähnliches wurde vor nicht allzu langer Zeit mit Brautryðjandann gemacht, das ebenfalls ein Werk von Einar ist und unter der Leitung von Jón Sigurðsson steht.“
Sigurður selbst hörte erstmals in einem Gespräch mit einem mbl.is-Journalisten von dem Vandalismus in Útlag.
Er sagt, dass er selbst in die Gegend gehen und sich die Statue ansehen wird. Anschließend müssen Sachverständige den Schaden beurteilen und schnellstmöglich mit den Aufräumarbeiten beginnen.
Die Reparatur dauert ein paar Tage
Sigurður Trausti sagt, wenn es sich dabei um einen ähnlichen Vandalismus wie bei Brautryðjandan handele, könne es mehrere Tage dauern, bis die Statue repariert und in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt sei.
Er sagt, dass die Reinigungsarbeiten bei Brautryðjandan recht gut verlaufen seien, aber Úlagar sei eine viel größere Aufgabe.
Úlagar von Einar Jónsson steht auf dem Hólavalla-Friedhof an der Ecke Suðurgatu und Hringbraut.
„Das Werk zeigt einen Mann, der eine leblose Frau auf dem Rücken und ein Kind auf dem Arm trägt, und der Schwerpunkt liegt auf dem müden Gang und dem traurigen Gesicht des Mannes“, heißt es zu dem Werk auf der Website des Reykjavík Art Museum.

