Die wieder in Betrieb befindliche Warmwasserleitung von Svartsengi nach Suðurnes ist nur eine kurzfristige Lösung. Um ihn herum wird Beton gegossen und ein Wall errichtet, um ihn vor möglichen Lavaströmen in der Zukunft zu schützen. Es wird in weniger als einem Monat erledigt sein.
Das sagt Tómas Már Sigurðsson, CEO von HS Orku, in einem Interview mit Morgunblaðið. Þorvaldur Þórðarson, Professor für Vulkanologie, sagt, dass in etwa drei Wochen mit einem weiteren Ausbruch zu rechnen sei.
Bohren Sie woanders, um Wasser mit niedriger Temperatur zu erhalten
Tómas sagt, dass eine weitere Warmwasserleitung von Svartsengi zu den Siedlungen in die Erde verlegt wird. Schließlich wird an anderer Stelle in Suðurnes mit Bohrungen nach Niedertemperaturwasser begonnen, um noch mehr Warmwasserquellen zu gewährleisten.
Tómas sagt, dass bereits an der Planung einer weiteren Warmwasserleitung gearbeitet wird, die von Svartsengi aus unterirdisch verlaufen soll, möglicherweise auf einer anderen Route als die derzeitige Leitung. Es geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz und es muss noch geklärt werden, wo es sich befinden wird.
Tómas sagt, dass sie hart daran arbeiten, die Rohre zu schützen, die jetzt dort sind, aber gleichzeitig arbeiten sie an den geplanten Rohren im Boden.
„Kurzfristig, wenn es hier in einem Monat wieder zu einem Ausbruch kommt, denken wir natürlich zuerst darüber nach, dieses jetzt verlegte Rohr zu schützen und eine neue Lösung in den Boden zu graben“, sagt Tómas.
Kann nicht im Boden vergraben werden
Der Graben für diese geplante Pipeline wäre zwei Meter tief und die Pipeline würde etwa einen Meter von der Oberfläche entfernt sein. Die bereits in Betrieb genommenen Rohre können unter anderem wegen der Lava nicht im Boden vergraben werden.
Es sind Brunnen mit einer niedrigeren Temperatur und etwa 60-100 Grad warmem Wasser bekannt, die vor etwa 50 Jahren gebohrt wurden. Gibt es Löcher auf Njarðvíkurheiði und Rosmhvalanesi? Ziel sei es, dort erneut zu bohren und den Anschluss an Warmwasserleitungen zu schaffen, sagt Tómas. Dieses Projekt wird jedoch länger dauern, nämlich etwa 4-6 Monate.
Das Wasser aus diesen Quellen ist nicht so heiß wie das Wasser, das aus Svartsengi kommt, und Tómas sagt, dass keine Wasserquelle in der Gegend so heißes Wasser hat wie das Wasser, das von dort kommt. Heißes Wasser aus diesen Bohrlöchern würde nur im Notfall genutzt, wenn etwas mit der Liefersicherheit aus Svartsengi schief gehen würde, wie es in den letzten Tagen passiert ist.
Was die Sicherheit des Stroms von Svartsengi betrifft, hat Landsnet laut Tómas bereits mit dem Bau größerer und leistungsstärkerer Masten begonnen, die in weniger als zwei bis drei Wochen fertig sein dürften.
