Das Gesundheitssystem begegnet den technologischen Lösungen der Unternehmer mit höflicher Gleichgültigkeit. Damit ergeben sich für das Gesundheitssystem Chancen zur Effizienzsteigerung und zur Bewältigung der Herausforderungen, die sich aus der an seine Toleranzgrenze gestoßenen hohen Belastung des Systems ergeben. Gleichzeitig entwickeln sich technologische Lösungen nicht weiter und die Gesellschaft insgesamt leidet unter einer enormen Wertschöpfung.
Dies wird heute unter anderem in einem Interview mit Einar Stefánsson, ehemaliger Professor für Augenheilkunde und Gründer von Unternehmerunternehmen im Gesundheitssektor, in ViðskiptaMogganin dargelegt.
„Jedem, der in die Notaufnahme des Landspitals gekommen ist oder versucht hat, einen Termin bei einem Hausarzt zu bekommen, ist klar, dass das System kurz vor dem Explodieren steht. In den nächsten fünf Jahren wird die Zahl der über 80-Jährigen um 28 % steigen und in den nächsten zwanzig Jahren wird sich ihre Zahl verdoppeln. „Jeder weiß, dass es weder die Arbeitskräfte noch die Ressourcen gibt, um in dieser Gruppe eine Steigerung um ein Viertel, geschweige denn eine Verdoppelung, zu bewältigen, und das in einem System, das ohnehin schon Probleme hat“, sagt Einar.
Innovationsminister Áslaug Arna Sigurbjörnsdóttir kennt das Problem, das Einar beschreibt, gut. Sie sagt, die Priorität ihres Ministeriums bestehe darin, den Weg für Innovationen im Gesundheitssystem zu ebnen.
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