Laut Fannar Jónasson, dem Bürgermeister von Grindavík, muss das Wohnungsproblem der Grindavík-Familien, die immer noch keine garantierte Unterkunft haben, gelöst werden.
„Leider wurde die Hoffnung, die in den Herzen vieler Menschen geweckt worden war, dass Weihnachten zu Hause in Grindavík gefeiert werden könnte, völlig ausgelöscht, als sie gestern auszubrechen begann“, schreibt Fannar in einer Erklärung, die er auf veröffentlicht hatte Website der Stadt Grindavíkur. Gestern Abend um elf Uhr begann eine Eruption an der Kraterreihe Sundhnúka nördlich von Grindavík.
Er erwähnt, dass viele Grindvíkings zweifellos schwierige Gefühle haben und erinnert sie daran, dass psychologische Unterstützung in einem Servicezentrum in Tollhúsin gesucht werden kann. Er weist auch darauf hin, dass das Rote Kreuz diesen Dienst aufgrund der Ereignisse der Nacht aufgestockt habe.
Es ist wichtig, dass die Grindvíkings zusammenstehen
„Es ist ganz klar, dass das Wohnungsproblem der Familien, die noch immer keine gesicherte Wohnung haben, in den nächsten Wochen und Monaten gelöst werden muss“, heißt es in der Stellungnahme des Bürgermeisters. Er sagt, dass bereits verschiedene Lösungen für den Wohnungsbau im Gange seien, es aber äußerst wichtig sei, mit voller Kraft weiterzumachen.
„Jetzt ist es wichtig, dass wir Grindvíkings weiterhin zusammenstehen und gut aufeinander aufpassen, auf unser Wohlergehen und das der Menschen um uns herum achten“, schreibt der Bürgermeister abschließend.
Fannar sprach heute Morgen mit mbl.is und sagte, dass der Ausbruch derzeit keine größere Gefahr für die Infrastruktur darstelle.
mbl.is/Árni Sæberg


