Die Öffnungszeiten in Grindavíkurbær werden ab heute verlängert und es ist nun möglich, von sieben Uhr morgens bis fünf Uhr nachmittags in der Stadt zu sein. Man hofft, dass der Geschäftsbetrieb in der Stadt nächste Woche wieder aufgenommen werden kann. Das sagt der Bürgermeister von Grindavík, Fannar Jónasson, in einem Interview mit Morgunblaðið.
„Sie müssen das jetzt selbst bewerten, aber sie beginnen mit Probefahrten mit Maschinen und Geräten und dergleichen.“ „Wenn alles wie geplant verläuft, kann die Verarbeitung in kleinem Umfang nächste Woche beginnen“, sagt Fannar und erklärt, dass voraussichtlich zunächst mit der Verarbeitung von Fischprodukten begonnen wird. Er geht dann davon aus, dass im Laufe der Zeit Servicetätigkeiten und andere Tätigkeiten hinzukommen.
Für geschäftliche Aktivitäten gelten dieselben zeitlichen Beschränkungen wie für ansässige Personen. Wenn die Stadt wie heute geöffnet ist, können Unternehmen tagsüber zwischen sieben und fünf Uhr arbeiten.
Es ist nicht klar, wann die Leute nach Hause gehen
Víðir Reynisson, Direktor der Abteilung für öffentliche Sicherheit der Nationalpolizei, sagt in einem Interview mit Morgunblaðið, dass sich die Situation schnell ändert und es daher nicht möglich sei, zu sagen, wann die Bewohner in die Stadt zurückkehren können. Er zitiert die Daten der norwegischen Wetterbehörde, die gestern veröffentlicht wurden, aber gestern um Mitternacht begann die Erdbebenserie in der Nähe von Sýlingafell, und in der Serie, die etwa eine Stunde dauerte, wurden rund 170 Erdbeben gemessen. Aus den Verformungsdaten von GPS-Monitoren und Satelliten ist ersichtlich, dass die Expansion bei Svartsengi anhält und in der Nähe des Magmatunnels immer noch Verformungen gemessen werden.
„Diese Situation ist einfach sehr dynamisch und dieses Erdbeben darin [fyrrinótt] zeigt uns, dass dies ein Ereignis ist, das immer noch andauert. „Wir haben darüber gesprochen, dass diese erweiterten Möglichkeiten, tagsüber in Grindavík zu sein, ein Fenster sind, und das Fenster ist noch offen, aber wir wissen auch aus früheren Erfahrungen in diesem Bereich, dass es möglich sein muss, schnell zu reagieren“, sagt Víðir.
Die Abwasserleitungen in Grindavík werden derzeit überprüft und es wird voraussichtlich etwa zwei Wochen dauern.
Die Angelegenheit wird im heutigen Morgunblaði ausführlicher besprochen.
