Aus Stangarhyl stammen bekannte Melodien, die die Menschen des Landes begleiten, viele von ihnen seit mehr als einem halben Jahrhundert. Stüðmenn, eine Band aus allen Nationalitäten, war während der Proben dabei, als Morgunblaðinns Journalist angesprochen wurde. Fans spielen gemeinsam beim Nationalfestival in Vestmannaeyjar.
„Über allem herrscht eine äußerst fröhliche Atmosphäre und alle freuen sich darauf“, sagt Jakob Frímann Magnússon. Aber wie wählt eine der produktivsten und beliebtesten Bands Islands ihre Songs für ein solches Event aus?
Ragnhildur Gísladóttir erklärt die Methodik: „Es ist nur ein Pot und ein Draw.“ Gitarrist Guðmundur Pétursson fügt hinzu, dass sie die Songs auswählen, über die sich höchstwahrscheinlich jemand beschweren würde, wenn sie nicht gespielt würden.
Das Nationalfest auf den Vestmanna-Inseln hat einen besonderen Platz in der Geschichte von Stuðmen und das Nationalfest nicht weniger in der Geschichte des Nationalfests. In der 150-jährigen Geschichte des Festivals wurde es einmal verschoben, und Stúðmenn kam dort ins Spiel.
Während der Dreharbeiten zum Film „Með allt á réinu“ im Jahr 1982 war die letzte Szene in Vestmannaeyjar geplant, musste aber natürlich auch in Atlavík gedreht werden, sodass sich diese Outdoor-Festivals überschnitten.
Unterstützer ließen daher das Nationalfest um eine Woche verschieben. „Das waren besondere Umstände, aber zum Glück war das Nationalfeiertagskomitee damals recht kooperativ“, sagt Jakob. „Die Kraft von Stuðmann ist großartig“, fügt der Sänger der Band, Magni Ásgeirsson, hinzu.
Britischer Oktopus auf der Bühne
Stúðmans Auftritt bei Þjóðhátíð ist auch für seine spektakulären Ereignisse bekannt, beispielsweise als sie 1986 mit einem riesigen aufgeblasenen Oktopus auftraten, der mehr als die gesamte Bühne bedeckte.
Hatten sie den Octopus in Großbritannien auf dem Heimweg von einer Tournee in China gemietet? „Da haben wir die Bedeutung der Fischereiindustrie im Vestmannaeyjar hervorgehoben und uns natürlich auch vor dem Oktopus verneigt, der damals alles in Island beherrschte, den 14 Familien“, sagt Jakob und fügt hinzu, dass der Oktopus genau 14 Junge hatte und dass der Wert des Oktopus groß sei der Fischereiindustrie ist laut einem Index im Ergebnis gestiegen.
Nach der Feier wurde dem Oktopus die Luft entzogen und wieder zugeführt. „Er wurde nach Großbritannien überstellt, wo uns das Terrorismusgesetz auferlegt wurde“, sagt Jakob und Stangarhyl bricht in Gelächter aus. Die Leichtigkeit und der Spaß, die Stüðmenn all die Jahre geprägt haben, sind definitiv immer noch da.
Swan-zertifizierte Band
Die Fans sind immer am Puls der Zeit und haben nun in Zusammenarbeit mit dem Musiker PATR!K den gerade erschienenen Song Fegurðardottning überarbeitet.
„Wir nutzen alles Gute aus und recyceln Songs, die damals vielleicht nicht der Wahrheit entsprachen“, sagt Jakob und fügt hinzu, dass Fegurðarrottninginn nie richtig veröffentlicht wurde.
„Jetzt hat sie eine gute Rendite erhalten“, sagt er. „Es ist wirklich ein „Remix“ des Lebens, wir „remixen“ Leben und Geschichte“, erklärt Ragnhildur.


