Vilhjálmur Jóhann Lárusson, Besitzer von Varar’s Seaman’s Club in Grindavík, öffnete heute wieder die Türen für die Gäste des Restaurants.
Sjómannsstofan Vör ist damit das erste Restaurant in der Stadt, das nach der Evakuierung der Stadt am Freitagabend, dem 10. November, wiedereröffnet wurde.
Ruku ist mitten in der Vorbereitung des Weihnachtsbuffets
Vilhjálmur sagt, es sei kein Schaden am Restaurant entstanden, aber als die Stadt evakuiert wurde, waren die Arbeiter damit beschäftigt, ein Weihnachtsbuffet vorzubereiten, das am Samstagabend stattfinden sollte, sodass der Schinken noch im Topf war, als das Personal herauskam.
Daran lag jedoch keine Schuld, denn als Vilhjálmur am Montag nach der Evakuierung wieder in die Küche ging, lag der Schinken noch auf dem Herd, „er hatte sich nirgendwo bewegt“, sagt er.
mbl.is/Eggert Jóhannesson
Nach drei Wochen keine Lust mehr auf Sandwiches
„Msind immer noch dankbar, gutes Essen zu bekommen, da sie nach drei Wochen keine Sandwiches mehr haben“, sagt Vilhjálmur, der heute etwa 130-150 Personen zum Mittagessen im Restaurant begrüßte, wo warmes „Mama-Essen“ serviert wurde.
Auf Nachfrage sagt er, er habe heute viele neue Gesichter gesehen, aber auch viele Einheimische. Anschließend sagt er, dass der Sound der Crew gut sei und die Menschen optimistisch in die Zukunft blicken.
Vilhjálmur sagt, er habe nicht viel tun müssen, um wieder öffnen zu dürfen. Als er sah, dass andere Unternehmen bereits eröffnet hatten, beschloss er zu prüfen, ob er eine Genehmigung erhalten könnte, und erhielt gleichzeitig grünes Licht.
Vilhjálmur schätzt, dass heute etwa 130-150 Menschen dort zu Mittag gegessen haben.
Eggert Johannesson


