Der CEO des amerikanischen Start-up-Unternehmens Earthgrid lädt Island ein, als erstes europäisches Land das Bohren von Brennertunneln zu versuchen. Zu diesem Zweck traf er sich in den letzten Tagen in Island mit Vertretern der isländischen Regierung sowie Energie- und Versorgungsunternehmen. Earthgrid will bald im neuen Jahr die erste Brennerbohrmaschine fertig haben.

In den Nachrichten von Station 2 Der Minister für Infrastruktur hofft, dass klar wird, ob die Technologie hält, was sie verspricht.
„Auf jeden Fall denke ich, dass die Chance und das Offensivpotenzial, die darin liegen, aufregend sind und dass wir nicht tatenlos zusehen können.“ Und genau das tun wir“, sagt Sigurður Ingi.
Zunächst will Earthgrid einen Rohrtunnel mit einem Durchmesser von zweieinhalb Metern graben. Aber liegt eine symbolische Botschaft darin, dass die Minister Sigurður Ingi und Guðlaugur Þór im vergangenen Sommer in Vestmannaeyjar eine Absichtserklärung mit dem Unternehmen unterzeichnet haben?

„Es ist natürlich so, dass wir beide derzeit Probleme mit Wasserleitungen und Stromleitungen zu den Vestmanna-Inseln haben, weil es schwierig ist, diese im Meer liegen zu lassen. „Es wäre natürlich äußerst spannend, solche Rohre langfristig in Tunneln zu verlegen“, antwortet der Minister.
„Es kam tatsächlich vor, dass wir wegen der Beerdigung von Árna Johnsen in Vestmannaeyjar sein mussten, und das war vielleicht auch symbolisch, da er sich mittlerweile einigermaßen für Tunnel interessierte“, fügt Sigurður Ingi hinzu.

Wenn sich die Technologie für den Bau von Wandtunneln als realisierbar erweist, ergeben sich neue Möglichkeiten.
„Nach Angaben des Unternehmens ist von 70 bis 80 oder sogar 90 Prozent günstigeren Tunneln die Rede.“ Es fällt mir jetzt vielleicht schwer, es zu glauben.
Aber wenn sie halb so teuer wären, dann gäbe es natürlich die Möglichkeit, nach diesem Tunnelplan von uns zu gehen, hier in dreißig Jahren zehn bis fünfzehn Tunnel zu bauen, dann ist es hier natürlich in jedem Fall viel realistischer und einfacher geworden „, sagt Sigurður Ingi Jóhannsson, Minister für Infrastruktur.
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