Bei der Ankunft der Passagierfähre Norræna im ostisländischen Hafen Seyðisfjörður hat die Polizei fast 53 Kilogramm Haschisch sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage wegen schweren Drogenhandels gegen einen Deutschen erhoben, wie RUV berichtet.
Haschisch in Auto versteckt
Die Drogen wurden in einem Fahrzeug entdeckt, das mit der Norræna nach Island gebracht worden war. Laut Polizeiangaben waren die 53 Kilogramm Haschisch in den Schwellern des Autos sowie in einem speziell angelegten Geheimfach zwischen Motor- und Fahrgastraum verborgen.
Der Fahrer des Fahrzeugs, ein deutscher Staatsbürger, wurde am 13. November in Akureyri festgenommen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft soll er das Haschisch von Spanien über Dänemark und mehrere nordische Länder nach Island geschmuggelt haben.
Anklage wegen schweren Drogenvergehens
Der zuständige Bezirksstaatsanwalt hat den Mann wegen eines besonders schweren Drogenvergehens angeklagt. Es handelt sich um einen der größten bekannten Haschischfunde in Island in den vergangenen Monaten.
Der Fall steht im Zusammenhang mit einer Reihe größerer Drogenermittlungen, die im November aufgedeckt wurden. Insgesamt wurden dabei mehrere Fahrzeuge kontrolliert, die mit der Norræna nach Island eingereist waren.
Mehrere Schmuggelversuche im November
Nach Angaben der Polizei war dies der zweite von zwei größeren Schmuggelversuchen, die im November entdeckt wurden. In einem weiteren Fall stellten die Behörden neun Liter flüssiges Kokain sicher. Insgesamt befinden sich vier ausländische Staatsbürger im Zusammenhang mit zwei getrennten Ermittlungen in Untersuchungshaft.
Die Polizei betont, dass die Erfolge auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Zoll, Polizei im Hauptstadtgebiet, Ostisland sowie weiteren regionalen Einheiten zurückzuführen sind.
Titelfoto: Bei dieser Grafik handelt es sich um eine KI-generierte Collage zu Illustrationszwecken. Die gezeigten Inhalte (Fähre/Drogenpäckchen) sind computergeneriert und dienen der visuellen Untermalung des Berichts.
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