Sigurður Jökull Ólafsson befand sich auf einem Islandair-Flug von Kopenhagen, als auf der Halbinsel Reykjanes ein Vulkanausbruch begann. Der Pilot informierte die Passagiere des Flugzeugs darüber, dass eine Eruption begonnen hatte, und sie konnten die Eruption gut sehen, bevor das Flugzeug landete. Er sagt, es sei erstaunlich, den Ausbruch vom Himmel aus gesehen zu haben.
Das gesamte Flugzeug streckte sich aus, um den Ausbruch zu sehen
Sigurður war auf dem Heimweg nach einer langen Reise von Genua mit Zwischenstopps in Mailand und Kopenhagen.
„Davon wussten Sie nichts. Als wir kurz vor der Landung stehen, sagt der Pilot, dass der Ausbruch begonnen hat und dass wir darüberfliegen werden“, sagt Sigurður und fügt hinzu, dass der Ausbruch zwar leicht bewölkt, aber gut sichtbar sei.
Drohnenschuss aus Njarðvik. Vulkanausbruch auf der Halbinsel Reykjanes am 16. März 2024.
Foto/Halldór Kr. Jonsson
Als sich das Flugzeug dem Flughafen Keflavík näherte, war es laut Sigurður so hell, dass es sich anfühlte, als würde man in eine große Stadt fliegen.
„Der Blick auf den Ausbruch war auf meiner Seite und das ganze Flugzeug streckte sich so weit es ging, um ihn zu sehen.“
Dann sagt Sigurður, die Aussicht sei fantastisch gewesen.
Gruselig, aber großartig
„Alles, was ich sagen kann, ist, dass dies nach mehr als einem ganzen Tag langer Reise die erstaunlichste Heimkehr ist, die ich je hatte und höchstwahrscheinlich jemals erleben werde.“
Die meisten Passagiere im Flugzeug seien Ausländer gewesen, sagt Sigurður, und er ist sich ziemlich sicher, dass dies kein Erlebnis gewesen sei, das sie erwartet hätten.
„Jeder erkennt, dass es beängstigend ist, weil es so nah an einer Siedlung liegt, aber es ist trotzdem großartig.“


