Das Land nähert sich nun der vorherigen Position auf dem GPS-Messgerät in Svartsengi, bevor das Land Ende Oktober zu steigen begann. Die Landmenge beträgt in achtzehn Tagen etwa 23 Zentimeter, in den letzten Tagen ist die Landfläche jedoch um einen Zentimeter pro Tag gestiegen.
Gestern, am 30. November, fehlten dem Land etwa drei Zentimeter, um den Stand vom 25. Oktober zu erreichen. Dann begann das Erdbeben auf der Halbinsel Reykjanes.
Der neueste Punkt, der grüne, stammt von gestern, dem 30. November, und zeigt die Position des Landriesen an. Es fehlen noch etwa 3 Zentimeter, damit das Land den gleichen Stand wie am 25. Oktober erreicht.
Grafik-/Wetteramt von Island
Etwa 35 Zentimeter Bodensenkung am 10. November
Nach den ersten Erdbeben erholte sich das Land rasch, allerdings nicht so schnell wie seit den Ereignissen vom 10. November. Damals betrug die Höhe des Landes in sechzehn Tagen über zehn Zentimeter.
Als Folge des Magmaflusses von Svartsengi nach Osten unter Grindavíkurveg und in die Sundhnúka-Kraterreihe kam es zu starken Landsenkungen. Dann ist der Boden etwa 35 Zentimeter dick. Nach dem 12. November begann das Land wieder zu steigen und die Geschwindigkeit ist doppelt so hoch wie zuvor.
Wissenschaftler gehen davon aus, dass in der Gegend nun wieder Magma aufsteigt, höchstwahrscheinlich in einem eher begrenzten Gebiet nordwestlich von Þorbjörn.

