Heute Morgen wurde ein gewisses Maß an Unsicherheit aufgrund der Lawinengefahr im Austfjörður ausgerufen, wobei die größte Gefahr vermutlich von Überschwemmungen aus Strandatindi ausgeht.
Im Austfjörður, insbesondere in der Nähe von Seyðisfjörður, hat es seit gestern ziemlich viel geschneit und für den Rest des Tages wird weiterhin Schneefall vorhergesagt.
Das sagt Magni Hreinn Jónsson, Hochwasserexperte beim isländischen Wetteramt.
Heute Nacht sinkt der Niederschlag
Das am stärksten gefährdete Gebiet ist das Gewerbegebiet am anderen Ende von Seyðisfjörður.
Nach den Messungen der norwegischen Wetterbehörde hat der Niederschlag auf Seyðisfjörður seit gestern 70 mm erreicht. In nordöstlicher und nordwestlicher Richtung wird eine Plattenbildung erwartet.
Prognosen gehen heute Abend davon aus, dass der Schneefall nachlässt und Experten gehen davon aus, dass damit auch die Lawinengefahr sinkt.
Zivilschutz in Alarmbereitschaft
Hjördís Guðmundsdóttir, Kommunikationsdirektor des Zivilschutzes, sagt, es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, die gefährdeten Gebiete von Seyðisfjörður zu evakuieren.
Der Zivilschutz ist in Alarmbereitschaft, es wurden jedoch bisher keine Maßnahmen ergriffen.
