Nach dem Terroranschlag am Freitag in Russland wurden der russischen Botschaft in Island von überall her Beileidsbekundungen übermittelt. Ivan Glinkin, Sprecher der Botschaft, sagt, es sei von unschätzbarem Wert, die Unterstützung der isländischen Bevölkerung zu spüren.
Bei einem Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City unweit der russischen Hauptstadt Moskau sind mindestens 137 Menschen getötet worden, darunter drei Kinder. Elf Personen wurden im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen.
Dutzende verschicken Grüße per E-Book
Die Botschaft eröffnete am Samstag ein elektronisches Kondolenzbuch. Glinkin sagt, dass bereits Dutzende Briefe eingegangen sind, das elektronische Buch aber bis heute geöffnet ist. Viele haben auch auf der Facebook-Seite der Botschaft Grüße an das russische Volk geschickt.
Anschließend wurden Blumen im Konsulat der Botschaft in Túngáta 24 und vor der Botschaft selbst in Garðastræti 33 niedergelegt.
Werde alle Grüße beantworten
Die Grüße kamen von isländischen Staatsbürgern, russischen Staatsbürgern in Island und Menschen aus anderen Orten, die in diesem Land leben, sagt er. Eine Gruppe aus Serbien und anderen Ländern kam zur Botschaft und sprach mit den Mitarbeitern. Sie brachten ihre herzlichen Worte der Unterstützung zum Ausdruck und brachten Blumen und Kerzen mit Glinkin.
„Das ist eine Tragödie und die Menschen hier in Island drücken dem russischen Volk ihr Mitgefühl aus und unterstützen die Familien der Opfer.“
Heute werde ich weiterhin Beileidsbekundungen sammeln und tun Glinkin Erwarten Sie, dass morgen damit begonnen wird, allen zu antworten. Kondolenzbücher gab es schon früher, allerdings nicht in elektronischer Form. Als Michail Gorbatschow, der frühere Führer der Sowjetunion, starb, wurde ein Kondolenzbuch aus Island nach Moskau geschickt und dort in einem Archiv aufbewahrt.
Er geht davon aus, dass das Gleiche nun geschehen wird.
