Den Kindern von Grindvíks fiel der Einstieg in neue Schulen schwer und sie vermissen ihre Freunde aus der Stadt. Dies erscheint in einer neuen Bericht des Kinderombudsmanns.
Im März lud der Ombudsmann für Kinder Grindavík-Kinder zu einem Treffen in Laugardalshöll ein, wo sie ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit der Katastrophe austauschten, die Grindavík am 10. November letzten Jahres heimsuchte, als die Einwohner der Stadt gezwungen wurden, die Stadt sofort zu verlassen.
Der Bericht wird auf der Grundlage dessen erstellt, was in der Sitzung über die Kinder gesagt wurde.
In der Einleitung des Berichts heißt es, dass die Auswirkungen der Ereignisse auf das Leben der Kinder vielfältig gewesen seien und die Situation zu großer Verunsicherung für die Kinder und ihre Familien geführt habe.
Die Kinder glauben, dass es wichtig ist, dass Großfamilien zusammenleben können, aber viele Kinder verspüren ein Gefühl der Sehnsucht.
Gemischte Gefühle
Es wird angegeben, dass die Kinder bei der Gründung einer neuen Schule gemischte Gefühle hatten. Viele Menschen haben es genossen, neue Freunde zu finden, aber den Kindern der Grundschule in Grindavík hat es im Allgemeinen sehr gefehlt.
„Ich vermisse die Schule in Grindavík“, sagte ein Teilnehmer, während ein anderer sagte: „Es ist schwer, eine neue Schule zu gründen.“
Die Kinder betonten, dass eine langfristige Lösung für Schulprobleme gefunden werde, bei der alle Kinder aus Grindavík zusammen sein könnten.
Nachdem die Bewohner Grindavík verlassen mussten, wurden sogenannte Museumsschulen gegründet, in denen Grindavík-Kinder zusammenkommen konnten. Im April beschloss die Gemeinde Grindavík jedoch, diese zu schließen. Diese Entscheidung enttäuschte viele Kinder.
mbl.is/Árni Sæberg
Einsamkeit erleben
Bei dem Treffen wurde auch festgestellt, dass es den Kindern schwerer fällt, Freundschaften zu pflegen und dass sie Freunde sehr vermissen.
In dem Bericht heißt es, dass es große Auswirkungen auf die Kinder hat, wenn sie nicht mehr wie früher Freunde treffen und Kontakte knüpfen können. Viele Kinder äußerten auch nach dem Schultag Einsamkeit
„Ich sehe meine Freunde nach der Schule nie, weil sie so weit weg wohnen“, sagte ein Teilnehmer, und ein anderer erzählte, dass er keine Freunde habe.
Die Veränderungen waren jedoch für einige der beschriebenen Kinder besser weil die Schule gut gelaufen war, sie sich in der Schule wohl fühlten und gut aufgenommen wurden.

