Úlfar Lúðvíksson, Polizeichef in Suðurnesj, sagt, er hege die Hoffnung, dass die Lava Suðurstrandarvegur nicht erreichen werde. Beim dritten Mal war die zweite Lavazunge 350 Meter von der Straße entfernt.
„Es wird gesagt, dass die Lava mit etwa 20 Metern pro Stunde vorwärts kriecht, und es besteht die Hoffnung, dass das Suðurstrandarvegurin freigesetzt wird“, sagt Úlfar gegenüber mbl.is.
Nesvegurin ist der einzig mögliche Weg nach Grindavík, aber letzte Nacht floss Lava über Grindavíkurvegurin und die Polizei schloss Suðurstrandarvegurin. Úlfar sagt, dass der Nesvegurin in einem guten Zustand sei und das trage dazu bei, dass die Wetterbedingungen schön seien und auch die Fahrbedingungen angenehm seien.
„Die Grindavík-Straße ist wie beim letzten Ausbruch unter Lava gesunken, und wenn sie bald endet, wird es hoffentlich keinen weiteren Schaden an der Infrastruktur geben“, sagt Úlfar.
In der Gegend wurde eine Kontamination beobachtet
Úlfar sagt, dass heute im Ausbruchsgebiet eine Verschmutzung festgestellt wurde, und er fordert die Menschen auf, vorsichtig damit umzugehen. Er sagt, dass heute rund 20 Notfallhelfer in und um Grindavík im Einsatz seien. Der Polizeichef sagt, dass sie eng mit dem Koordinierungszentrum in Skógarhlíð und dem isländischen Wetteramt zusammenarbeiten.
Úlfar sagt, er sei nicht überrascht gewesen, als gestern Abend der Ausbruch am Kratermassiv Sundhnúka ausbrach, aber Úlfar und seine Männer sollten an alles gewöhnt sein, da dies der siebte Ausbruch auf der Reykjanes-Halbinsel in fast drei Jahren sei.
„Ich denke, die meisten Menschen waren auf einen Ausbruch vorbereitet, aber es war nur eine Frage des Ortes und der Richtung, in die der Lavastrom fließt.“
