Nach Angaben des isländischen Meteorologischen Amtes wurden seit gestern Nacht um Mitternacht etwa 1.000 Erdbeben über dem Magmatunnel bei Grindavík registriert, und die Situation ist ähnlich wie in den letzten Tagen. Es gibt keine signifikanten Anzeichen einer veränderten Aktivität über dem Magmatunnel und Seismometer haben keine Eruptionsturbulenzen festgestellt. Bewohner von mehr als hundert Häusern in Grindavík durften heute die Stadt betreten, um Wertsachen aufzubewahren, und Geschäfte durften daher heute Nachmittag in die Stadt.
Der Einsatz des neuen Zivilschutz-Registrierungssystems für Einwohner sei erfolgreich gewesen, sagte der Informationsbeauftragte des Zivilschutzes im Gespräch mit einer Nachrichtenagentur und sagte, die Gruppe, die die Stadt noch nicht betreten habe, sei verwaltet worden. Heute wurde in Hafnarfjörður ein Zentrum für ausländische Medienschaffende eröffnet, die in dieses Land gekommen sind, um über die Erdbeben zu berichten, und der Tourismusdirektor sagt, das Zentrum sei gleich nach der Eröffnung gut besucht gewesen.
Voller Bedarf an einem Medienzentrum
„Dies ist Teil der Bereitstellung erweiterter Dienstleistungen für sie. „Wir schätzen, dass rund vierzig bis fünfzig Teams ausländischer Medien hierher geschickt wurden, um über diese Ereignisse zu berichten“, sagt Arnar. Obwohl viele Medien bereits nach Hause gegangen sind, zeigte sich heute, dass der Bedarf für ein solches Zentrum immer noch groß ist, da heute viele Menschen zu Besuch kamen.
Das Zentrum leistet auch einen Beitrag zur Entlastung der Einsatzkräfte. „Dies ist auch eine Plattform für die Abteilung für öffentliche Sicherheit der Nationalpolizei, um die Medien zu treffen, mit ihnen zu sprechen und ihnen die richtigen Informationen zu geben“, sagt Arnar. Es ist wichtig, die ausländischen Medien zu erreichen. „Sie reden nicht nur über den Ausbruch. Während sie warten, erzählen diese Menschen Geschichten über Island, und hier bietet sich die Gelegenheit, für Island als Reiseziel zu werben.“

Wichtige Medien kamen zu Besuch
Heute besuchten Medien wie CNN, Fow News, AFP und ZDF das Zentrum. Der Deutsche Henner Hebestreit, Reporter des ZDF in Deutschland, sagt, er sei enttäuscht, dass er Grindavík nicht betreten durfte. Die Gründe sind jedoch nachvollziehbar. Allerdings wäre er lieber in die Stadt gegangen, um sich selbst Aufnahmen zu machen, so wie es die britischen Medien geschafft haben.
