Marta Guðjónsdóttir, Stadtvertreterin der Unabhängigkeitspartei in Reykjavík, ist mit den Reaktionen der Stadt Reykjavík auf die Diskussion über die Anzahl der für die Stadt tätigen Informationsbeamten nicht zufrieden.
Wie bereits erwähnt, hat Marta in der zweiten Haushaltsdebatte im Stadtrat diese Woche einen Rationalisierungsvorschlag für die Angelegenheiten des Informationsbeauftragten der Stadt Reykjavík vorgelegt. Der Vorschlag bestand darin, das Büro des Kommunikationsteams der Stadt zu schließen, die Kosten zu senken und etwa 130 Millionen pro Jahr zu rationalisieren. In dem Vorschlag wurde angegeben, dass siebzehn Informationsbeauftragte für die Stadt arbeiteten und Material für die Stadt Reykjavík veröffentlichten.
Eva Bergþóra Guðbergsdóttir, Kommunikationsmanagerin der Stadt Reykjavík, sagte anschließend, dass diese Informationen nicht korrekt seien, es seien nicht 17 Informationsbeauftragte für die Stadt tätig, sondern zehn. Zusätzlich zu den oben genannten zehn Informationsbeauftragten gibt es jedoch sechs Mitarbeiter des Kommunikationsteams des Rathauses, die man zwar nicht als Informationsbeauftragte bezeichnen würde, aber es handelt sich um Event-Projektmanager, einen Fotografen, einen Webmaster, einen Content-Producer und einen Producer Lehrvideos.
„Diese Antwort der Stadt ist nichts weiter als eine Übertreibung. Dementsprechend gibt es in der Stadt Reykjavík nicht siebzehn Informationsbeauftragte, sondern zehn plus sechs, die in der Informationsverbreitung tätig sind. Ich kann nicht erkennen, was sich dadurch im größeren Kontext ändert – der Einfachheit halber haben wir über Informationsbeauftragte gesprochen, aber ich glaube, dass Bürger nicht zwischen Informationsbeauftragten und Personen, die in der Informationsverbreitung tätig sind, unterscheiden. Der Kern der Sache ist folgender: Es gibt 17 Personen, die im städtischen System im Informationsaustausch tätig sind, und dazu zählen nicht die Informationsbeauftragten bei städtischen Unternehmen wie beispielsweise die Informationsbeauftragten von Orkuveitun. „Die Zahl dieser 17 Informationsbeauftragten nimmt nicht ab, und die Kosten sinken nicht, wenn die Stadtverwaltung beschließt, ihre Arbeit anders zu definieren“, sagt Marta.
