Die Regierung hat sich auf Maßnahmen in Fällen von Antragstellern auf internationalen Schutz, Flüchtlingen und Einwanderern geeinigt.
Dies wurde heute Morgen bei einer Kabinettssitzung besprochen.
In Mitteilung der Regierung sagt, dass die Ausgaben gesenkt werden und die Mittel besser priorisiert werden, die für das Problem verwendet werden.
Die Regierung beabsichtigt, die Zahl der Anträge, die die Schutzvoraussetzungen nicht erfüllen, zu reduzieren und die Effizienz bei der Antragsbearbeitung zu steigern.
Auf diese Weise wird Geld gespart, das teilweise für höhere Beiträge zur isländischen Bildung, zur Unterstützung von Kindern in Schulen und zur Gemeinschaftsbildung von Flüchtlingen verwendet wird.
An dem Projekt sind sieben Ministerien beteiligt.
Die Bearbeitungszeit für Anträge auf internationalen Schutz wird auf jeder Verwaltungsebene auf durchschnittlich 90 Tage verkürzt.
Regierung von Katrínar Jakobsdóttir. Sie stimmt der Einwanderungspolitik zu.
Aufnahme- und Ausreiselager und „effektive Evakuierung“
Für Antragsteller auf internationalen Schutz werden in allen Phasen des Verfahrens Aufenthaltsoptionen festgelegt. Es werde eine Sprintgruppe gebildet, die „eine Analyse der Vor- und Nachteile verschiedener Routen durchführen“ soll. Dabei werden die Erfahrungen der Nachbarländer berücksichtigt.
„Es wird sichergestellt, dass das Antragsverfahren auf internationalen Schutz in einer speziellen Aufnahmeeinrichtung beginnt, die Verfahrenszeit verkürzt und eine effiziente Abschiebung nach einer Ablehnung gefördert wird“, heißt es in der Mitteilung der Regierung.
Ein Schwerpunkt wird auf der Unterstützung bei der freiwilligen Rückkehr liegen, andernfalls wird diese direkt von den Strafverfolgungsbehörden durchgeführt.
Auch die Grenzkontrollen derjenigen, denen die Wiedereinreise verboten wurde, werden verstärkt in den Fokus gerückt.
Die Regierung möchte Informationen in den wichtigsten Sprachen darüber gewährleisten, welche Gesetze in Island in Einwanderungsangelegenheiten gelten.
Ein spezielles Team über Venezolaner lehnte dies jedoch mit großer Mehrheit ab
Ein spezielles Team wird die Anträge von Antragstellern aus Venezuela bearbeiten, die auf eine Entscheidung bei der norwegischen Einwanderungsbehörde warten. Man hofft, dass sie in sechs Monaten abgeschlossen sein werden.
Justizminister Guðrún Hafsteinsdóttir sagt in einem Interview mit einer Nachrichtenagentur, dass es insgesamt etwa 1.400 Anträge gebe. Fast alle davon werden abgelehnt.
„Die überwiegende Mehrheit, fast alle, dieser Anträge werden abgelehnt“, sagt Guðrún.
Auch Personen, die in einem anderen Land einen Antrag auf Behandlung gestellt haben, erhalten in diesem Land keine materielle Behandlung.
„Das allein wird die Zahl der Anträge hier verringern. Das ist eine spezielle isländische Verfahrensregel, die es in anderen Ländern nicht gibt – und wenn wir solche Regeln haben, zieht das natürlich Menschen in dieses Land.“
