Ab Herbst 2024 werden an der Isländischen Akademie der Künste die Studiengebühren abgeschafft. Dies geht aus einer Mitteilung der Schule hervor.
Darin wird die Ankündigung des Ministers für Universitäten, Industrie und Innovation von heute erwähnt, dass Schulleitungen unabhängiger Universitäten im Austausch für die Abschaffung der Schulgebühren uneingeschränkte finanzielle Zuwendungen vom Staat erhalten können.
Die Universität der Künste bezeichnet dies als einen großen Grund zum Feiern, plädiert aber schon lange für die Abschaffung der Schulgebühren. Im nächsten Herbst werden die Studierenden der Schule nur noch Einschreibegebühren zahlen, die denen der öffentlichen Universitäten ähneln.
„Dies ist ein wichtiger Wendepunkt in der Geschichte der Schule und das wichtigste Thema der Gleichberechtigung im Hinblick auf den Zugang von Studenten zu Universitätsstudien in den Künsten in Island“, sagt Kristín Eysteinsdóttir, Rektorin der Isländischen Akademie der Künste, in der Ankündigung .
„Wir weisen seit langem auf die Ungleichheit hin, die darin liegt, dass ein Studium der Geisteswissenschaften stärker an Auflagen bezüglich der Schulgebühren gebunden ist als ein Studium in anderen universitären Fächern.“ Dazu gehört mehr Chancengleichheit beim Zugang zum Kunststudium unabhängig von der Wirtschaftslage, was ein großer Grund zum Feiern ist. „Wir gehen davon aus, dass die Entscheidung in den kommenden Jahren einen noch vielfältigeren Bewerber- und damit Studierendenpool einbeziehen wird“, fügt sie hinzu.
