Die Mehrheit des Wirtschafts- und Handelsausschusses von Alþingi schlägt vor, die Mehrwertsteuervergünstigung für Elektrofahrräder und Fahrräder um ein Jahr zu verlängern.
Erscheint in Stellungnahme des Ausschusses dass es sich um umweltfreundliche Fahrzeuge handelt, die geeignet sind, den Autoverkehr zu reduzieren und die Zahl der Menschen zu erhöhen, die sich umweltfreundlich fortbewegen.
Mit einer am Ende in Kraft tretenden Änderung des Fördersystems der öffentlichen Hand sollte die öffentliche Förderung für den Kauf aktiver Fortbewegungsmittel wie Fahrräder, Elektrofahrräder, Elektroroller und andere ökologische Geräte vollständig abgeschafft werden des Jahres.
Die Entscheidung des Wirtschafts- und Handelsausschusses steht im Widerspruch zu den Kommentaren von Guðlaug Þórs Þórðarson, Minister für Umwelt, Energie und Klima, der sagte, dass die Zugeständnisse für Elektrofahrräder und Fahrräder vorübergehend hätten sein sollen.
Das Ergebnis steht auch im Widerspruch zur Antwort des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klima an mbl.is Anfang des Monats.
„Da Subventionen für die Energieumwandlung zu einer größtmöglichen Reduzierung der Emissionen beitragen sollen, werden sie dazu genutzt, die Energieumwandlung im Fuhrpark durch Zuschüsse für die Anschaffung von Fahrzeugen mit sauberer Energie zu fördern.“ „Subventionen für die Anschaffung anderer umweltfreundlicher Fahrzeuge sind nicht zu erwarten“, heißt es in der Antwort.
Auch Guðlaug Þór wurde in der Antwort zitiert: „Das Abkommen soll die größtmögliche Reduzierung der Emissionen fördern, damit ein grüner Energieaustausch zustande kommt und Island seine Ziele in Klimafragen erreichen kann.“ Deshalb konzentrieren wir uns auf den Energieaustausch der Fahrzeugflotte.“
Ágúst Bjarni Garðarsson, erster stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Handelsausschusses, sagt in einem Interview mit mbl.is, dass Elektrofahrräder und Fahrräder nicht im neuen Fördersystem des Energiefonds enthalten seien und der Ausschuss daher diese Änderung vorgeschlagen habe.
Auf die Frage, warum für die Fahrzeuge eine einjährige Konzession vorgeschlagen wird, sagt Ágúst Bjarni, dies sei der erste Schritt. Danach gilt es abzuwägen und zu bewerten, wie sich die Dinge in Zukunft entwickeln werden.

