Heute und in den letzten Tagen wurden in Höfn und Grindavík hohe Schwefeldioxidwerte gemessen.
Diese Konzentration der Schwefelbelastung in der Atmosphäre gilt als sehr gesundheitsschädlich. Es wird angenommen, dass bei den meisten Menschen Atemwegsbeschwerden auftreten können.
Dies geht aus einer Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes hervor.
Wichtig, drinnen zu bleiben
„Es ist wichtig, drinnen zu bleiben, die Fenster zu schließen und die Klimaanlage auszuschalten“, heißt es in der Mitteilung der Behörde. Dies gilt insbesondere dort, wo im Freien gearbeitet wird.
Verwiesen wird auf die Mitteilung des Arbeitsinspektorats von letzter Woche, in der darauf hingewiesen wurde, dass Unternehmen und Institutionen im Südwesten des Landes aufgrund der möglichen Gefahr einer Gasverschmutzung besondere Aufmerksamkeit auf die Entwicklung der Luftqualität richten müssen.
An den Ausbruchsherden kann sich Gas ansammeln
Die Wettervorhersage für heute und am Nachmittag liegt an den Ausbruchszentren bei nordöstlichen 3-8 m/s und die Gasverschmutzung wird sich daher nach Südwesten über Grindavík und Svartsengi ausbreiten, zusätzlich zu der Tatsache, dass sich Gas in der Nähe der Ausbruchszentren ansammeln könnte weil der Wind eher langsam ist.
„Heute Nacht, Nacht und morgen früh werden an den Eruptionsstationen 8-13 m/s nach Osten vorhergesagt, und die Verschmutzung wird dann nach Westen, u.a. über Hafnir, wandern.“ In dieser Zeit ist es auch möglich, dass der Wind eine Zeit lang südöstlich weht und dann in Njarðvík, Keflavík und Sandgerði Verschmutzungen zu beobachten sind.
Die Gasverteilungsprognose der norwegischen Meteorologischen Agentur.
