Wer das Dashboard zur Fischzucht auf der Website der schwedischen Lebensmittelbehörde verfolgt, hat zweifellos die Augen geweitet, als es plötzlich so aussah, als seien rund dreizehn Millionen Fische aus isländischen Fischfarmen verschwunden. Matvælasstofnun teilt auf eine Anfrage aus 200 Meilen mit, dass es sich um einen Fehler in der Software von Fischzuchtunternehmen handelt, was bedeutet, dass die numerischen Informationen nicht an das System der Institution zurückgegeben wurden.
Das Dashboard zeigt, dass im Februar 525.345 Fische weggeworfen, 941.536 Fische geschlachtet und 47.654 Fische weggeworfen wurden. Damals betrug die Zahl der Fische im Meer 18.458.152.
Im März gab es laut Dashboard 317.865 Rückwürfe, 156.437 Fische wurden geschlachtet und keiner wurde zurückgeworfen. Allerdings soll die Zahl der Fische nur 4.757.661 betragen. Es ist daher offensichtlich, dass etwa dreizehn Millionen Fische fehlen.
Das Dashboard der Aquakultur zeigte einen dramatischen Rückgang der Fischzahl in der isländischen Aquakultur.
Screenshot/Lebensmittelagentur
Matvælastofnun erklärt, dass aufgrund des Ausfalls nur Produktionszahlen von einem der vier großen im Land tätigen Aquakulturunternehmen über die verwendeten Systeme gelangten. Aufgrund des Ausfalls übermittelten die drei Überlebenden Produktionszahlen in Form von Excel-Dokumenten. Aufgrund der Systeme, mit denen sie arbeiten, ist es jedoch nicht möglich, die Informationen manuell in das Dashboard einzugeben.
Matvælastofn sagt, dass sie an Korrekturen für die betreffende Software arbeiten und hoffen, dass bald alles wieder normal sein wird.

