Efling untersucht derzeit die Meinung von Mitgliedern und Gruppen innerhalb des Unternehmens über die Möglichkeit eines Streiks.
Das sagt Sólveig Anna Jónsdóttir, Vorsitzende von Efling, in einem Interview mit mbl.is. Auf die Frage, was die Mitglieder über Streikaktionen denken, sagt Sólveig:
„Seit ich den Vorsitz übernommen habe, war es immer so, dass sich die Mitglieder des Verbandes bereit erklärt haben, zu streiken, um für ihre Bedingungen zu kämpfen. Ich wäre sehr überrascht, wenn es dieses Mal nicht passieren würde.
Auf Nachfrage sagt Sólveig Anna, der Stand der Verhandlungen sei sehr seltsam, insbesondere angesichts der Tatsache, dass die Verhandlungen sehr positiv begonnen hätten, wie eine gemeinsame Erklärung der Broad Front und des norwegischen Gewerkschaftsbundes verschickte die Hauptziele des Tarifvertrags.
„Wir einigen uns dann auf den Gehaltsbestandteil, aber dann stellt sich heraus, dass die selbstverständliche und normale Übernahmeklausel, die Berufstätige selbstverständlich in einen langfristigen Tarifvertrag aufnehmen müssen, zu einem riesigen Hemmschuh wird und SA.“ behauptet Dinge, die letztlich einer Überprüfung nicht standhalten, weshalb es nicht möglich ist, solche Voraussetzungsklauseln in Verträgen zu haben.“
Das sagt Sólveig Anna und verweist auf die Tatsache, dass die SA behauptet hat, dass die Vorschläge der breiten Koalition zu den Voraussetzungsklauseln die Unabhängigkeit der Zentralbank untergraben. Efling hingegen ließ von einer Anwaltskanzlei ein Gutachten über die Auswirkungen von Vermutungsklauseln in Tarifverträgen auf die Unabhängigkeit der isländischen Zentralbank verfassen, in dem Gutachten heißt es jedoch:
„Der Möglichkeit, in Tarifverträgen Voraussetzungsklauseln aufzunehmen, die sich auf die Höhe der Inflation oder des Wachstums beziehen, steht nichts im Wege. Kein Gesetz verbietet so etwas und es ist den Vertragsparteien uneingeschränkt gestattet, solche Regelungen untereinander auszuhandeln. Solche Voraussetzungsklauseln binden in keiner Weise die Hände der isländischen Zentralbank oder ihres geldpolitischen Ausschusses und haben keinen Einfluss auf die Unabhängigkeit der Bank.“
Sólveig Anna vertritt die Meinung ganz klar und im Einklang mit der Aussage des Gouverneurs der Zentralbank von gestern.
Ich hoffe, SA wird ihre Position überdenken
Auf die Frage, ob sie davon ausgeht, dass SA in den kommenden Wochen etwas auf den Tisch bringen wird, sagt Anna Sólveig, sie hoffe, dass SA seine Position überdenken, zu einem anderen Schluss kommen und so den Vertragsparteien eine Rückkehr an den Verhandlungstisch ermöglichen werde.
„Ich denke, es ist zum jetzigen Zeitpunkt der Wille aller außer SA, dass hier schnell und sicher Tarifverträge abgeschlossen werden.“

