„Jetzt ist es an der Zeit, jeden Stein umzudrehen, dieser Angelegenheit auf den Grund zu gehen und herauszufinden, warum die Stadt auf diesen großen Wert verzichtet“, sagt Hildur Björnsdóttir, Vorsitzender der Unabhängigkeitspartei in Reykjavík, über die Vereinbarungen, mit denen die Stadt getroffen wurde die Bausteine der Ölkonzerne.
Gestern stimmte die Mehrheit des Stadtrats dem Vorschlag der Unabhängigen zu, eine interne Prüfung zur Prüfung der Vereinbarungen durchzuführen. Hildur sagte, sie sei zufrieden, da die Minderheit dies bereits 2021 vorgeschlagen hatte, der Vorschlag jedoch abgelehnt wurde.
Gestern gab die Stadt Reykjavík eine Erklärung heraus, in der sie behauptete, dass Kastljós‘ Prüfung der Verträge falsche Angaben gemacht habe. Hildur sagt, dass sie mit vielen Punkten in der Erklärung überhaupt nicht einverstanden sei. Merkwürdig ist beispielsweise, dass die Stadt in der Diskussion die Zahl der Wohnungen erwähnt, da auf eine Bekanntmachung der Stadt selbst zu den Verträgen im Jahr 2021 verwiesen wurde, in der es hieß, dass 700-800 Wohnungen gebaut werden sollen.
Auf die Behauptung der Stadt angesprochen, dass die Verträge nicht während der Sommerferien vorgelegt worden seien, sagt Hildur, dass der Stadtrat sicherlich im Urlaub sei und die Angelegenheit daher nicht in einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates, sondern in einer nichtöffentlichen Sitzung besprochen worden sei der Stadtrat. Nur sieben haben dort Sitze, aber 23 bilden den Stadtrat.
Hildur verweist auch auf die Behauptungen der Stadt, dass die Ölkonzerne Verluste durch die geschlossenen Tankstellen kompensieren müssten: „Die Ölkonzerne wurden dafür in vielen Fällen dadurch entschädigt, dass sie an neuen Standorten Pumpen installieren durften.“
Bürgermeister Einar Þorsteinsson sagt, er habe keine Einwände dagegen, dass ein internes Audit die Vorbereitung der Vereinbarungen und deren Umsetzung untersuchen lasse.
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