In Bildschirminterview Aus den Vereinigten Staaten wurde Haraldur gestern gefragt, was von großen Vulkanausbrüchen auf der Reykjanes-Halbinsel zu erwarten sei. Als Beispiel nannte er einen Ausbruch, der sich im Mittelalter zwischen 1210 und 1240 in Eldvörp westlich von Grindavík ereignete. Er war sehr groß. Anschließend floss Lava südwestlich von Grindavík ins Meer und der Magmatunnel gelangte wahrscheinlich ins Meer.

Haraldur sagte, dass die Menschen in dieser Gegend wachsam sein müssten. Auf der Reykjanes-Halbinsel gibt es eine der größeren Laven. Dort wäre mit einem großen Ausbruch zu rechnen, dieser Bereich läge am Plattenübergang und sei sehr gefährlich.
Er wies auch darauf hin, dass der Flughafen Keflavík hingegen in einem Gebiet liege, das außerhalb der Bewegungen der Erdkruste liege. Die Gefahr, dass der Flughafen von einem Lavastrom getroffen wird, ist daher wahrscheinlich nicht gegeben.
Auf die Frage, ob ein Vulkanausbruch im Meer den Flughafen Keflavík auch nur für ein paar Wochen schließen könnte, antwortete Haraldur:

„Sicherlich. Es könnte wie dieser Surtseyjar-Ausbruch vor Reykjanesi, direkt bei Reykjanestá, sein. Es könnte zu einem Ausbruch von Surtseyjar kommen, der viel Asche produzieren wird, da es sich um einen explosiven Ausbruch handelt, wenn Meer und Magma zusammenkommen. Dann wird es zu solch einer explosiven Eruption kommen, die Asche darüber verteilt und dazu führt, dass der Flug geschlossen wird und dann der Flughafen Keflavík geschlossen wird.“
Hier können Sie einen dreiminütigen Interviewausschnitt sehen, in dem Haraldur über Eldvörp und den Flughafen Keflavíkur spricht:
Das gesamte Interview mit Harald gibt es hier zu sehen:
