Um 13:14 Uhr ereignete sich südlich von Sýlingafell ein Erdbeben der Stärke 4,2.
Letzte Nacht wurde etwa 1,2 km westlich von Bláa Lónin ein Erdbeben der Stärke 4,2 gemessen 03.51. Die Erdbeben waren in vielen Teilen der südwestlichen Ecke zu spüren und das Erdbeben dauert immer noch an. Laut der Website des isländischen Meteorologischen Amtes wurden seit Mitternacht insgesamt neun Erdbeben mit einer Stärke von 3,0 registriert.
Das berichtet der Nationale Wetterdienst daraus in der Ankündigung dass nach den Daten, die heute Morgen um 11 Uhr zusammengestellt wurden, ersichtlich ist, dass die Landmasse, deren Zentrum nordwestlich von Þorbjörn liegt, sich fortsetzt.
Ungefähres Zentrum der Magma-Intrusion gem. Modellrechnungen auf Basis von GPS- und Satellitenbildern sowie seismischer Aktivität vom 2. November um 20. bis 3. November um 12 größer als 1.
Karten-/Wetteramt von Island
„Die Ausdehnung wird durch einen Magmaeinbruch in einer Tiefe von etwa 4 km verursacht. Aufgrund der durch die Intrusion verursachten Veränderungen der Krustenspannung hält die seismische Aktivität in der Region an. Das Erdbeben war nach Mitternacht und bis in den Morgen hinein heftiger, aber seit Mitternacht wurden in der Gegend etwa 1000 Erdbeben registriert, von denen zwölf über der Stärke 3 und zwei über der Stärke 4 waren.
Das größte Erdbeben wurde registriert bei 08.06 und war 4,3 groß. Die stärksten Erdbeben heute Nacht scheinen in Nord-Süd-Richtung westlich von Þorbjarna aufzutreten. „Solche Risse sind in der Gegend bekannt, aber sie akkumulieren Spannungen, die mit Landdrift einhergehen, und können sich aufgrund von Spannungen durch Intrusionen aufrollen“, heißt es in der Ankündigung.

