Dichter und Schriftsteller haben in den 110 Jahren, in denen die Zeitung veröffentlicht wurde, Inhalte zum Morgunblaðin beigetragen. Es gibt unzählige Artikel und Gedichte, sowohl in der Zeitung selbst als auch in Lesbók.
„Ich glaube fast, ich habe die Ehre, dass der erste Artikel von Halldór Kiljan Laxness im Morgunblaðin veröffentlicht wird“, sagt der Journalist Árni Óla in seinen Memoiren. Karriere und Werdegang eines Journalisten. Es wurde am 7. November 1916 unter dem Titel Gömul klukka veröffentlicht und handelte von einer alten, verlassenen Uhr, die in Laxnes existierte. Halldór war damals erst 14 Jahre alt (geboren am 23. April 1902) und unterzeichnete den Artikel H. Guðjónsson aus Laxnes.
Der Artikel ist erhalten geblieben, weil es kein Geheimnis war, dass ein aufstrebendes Schreibgenie unterwegs war. Unser isländischer Nobeldichter.
„Es gibt eine Uhr, die Ísleifur Einarsson etazráð in Brekka in Álftanes gehörte, dem ehemaligen Kreiskommissar von Geitaskarði im Kreis Húnavatn. Es muss im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts in dieses Land gebracht worden sein. Diese Uhr ist der Familie Í gefolgt. E. jetzt etwa hundert Jahre, abgesehen von einigen Jahren. – Dem folgt bald. Es wird weithin erwähnt, dass Ísleifur Einarsson intelligent und fleißig war. – Er hat sich in allen Bereichen für den Fortschritt der Nation eingesetzt. Der erste verbesserte Webstuhl kam zu seiner Versorgung hierher, geschickt von seiner Schwester aus dem Ausland. Diese Frau war die Großmutter des Schriftstellers Guðný Einarsdóttir mit Namen.
Diese Uhr soll eine der ersten sein, die nach Island gebracht wurde. In ihren Tagen ist viel passiert und sie könnte über vieles erzählen, wenn sie einen Fall hätte. Sie konnte verschiedene Ereignisse aus dem Leben des klugen Anwalts, der der Hauptgegner der König-der-Hunde-Tage war, genau erklären, des Mannes, der sagte: „Skarphéðinn und der Apostel Páll, sie sind meine Männer, die Nahrung dieses Mannes ist beiden gleich.“ Körper und Seele.
Für eine erneute Veröffentlichung des gesamten Artikels ist hier kein Platz, aber es lohnt sich, ihn vollständig auf timarit.is zu lesen.
Halldór sagt in dem Artikel, dass jemand, der ein Antiquitätenmuseum betritt, daran denkt, den Heiligtümern der Vergangenheit gegenüberzustehen.
Eine ausführlichere Rezension finden Sie im heutigen Morgunblaði.
