Neues 3D-Modell des Ausbruchsgebiets am Sundhnúka-Krater wurde veröffentlicht. Man kann deutlich das Ausmaß der Lava erkennen, die bei der Eruption geflossen ist.
Laut der Facebook-Seite des Isländischen Instituts für Naturwissenschaften wurde das Modell vom Bildmessteam des Isländischen Instituts für Naturwissenschaften und Landvermessung Islands in Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz und der Universität Island erstellt.
Die dem Modell zugrunde liegenden Fotos wurden aus einem Flugzeug am Montag um 13 Uhr aufgenommen.
Die Fläche des Lavabetts misst 6,14 Quadratkilometer. Der Ausbruch ist damit umfangreicher geworden als die vorherigen sechs Ausbrüche auf der Reykjanes-Halbinsel.
Scheint die Leistung reduziert zu haben
Die Aktivität beim Ausbruch scheint deutlich geringer zu sein als zur gleichen Zeit gestern. Das sagt Bjarki Kaldalóns Friis, Experte für Naturkatastrophen beim isländischen Wetteramt, als er heute Morgen nach der Situation gefragt wird.
Er sagt, es bleibe abzuwarten, ob die Aktivität nachgelassen habe.
Die Lava des Ausbruchs fließt nach Süden und reicht nicht weit. Landhebung ist immer noch aktiv, aber am Magmatunnel unter Svartsengi gab es kaum seismische Aktivität.
