Nationalmannschaftskapitän Glódís Perla Viggósdóttir war nach der 3:1-Niederlage Islands gegen Deutschland heute Abend in der Qualifikationsrunde des europäischen Fußballturniers verärgert.
Lea Schüller erzielte die ersten beiden Tore für Deutschland, als sie sich im Strafraum freimachte und aus kurzer Distanz ins Netz köpfte. Glódís war unglücklich darüber, dass es der isländischen Mannschaft nicht gelang, sie besser zu verteidigen.
„Ihr Stürmer ist in unsere Fernzone gegangen und wir haben nicht gut genug damit umgegangen.“ Es waren zwei ziemlich einfache Tore und auch das dritte Tor. Das sind Ziele, die wir nicht erreichen wollen.
Das gelingt ihnen immer noch hervorragend. In diesen Positionen ist es schwierig, mit Lea Schüller in der Luft umzugehen. „Das ist frustrierend, denn wir wollen, dass sie noch ein bisschen mehr punkten“, sagte Glódís nach dem Spiel zu RÚV.
Sveindís Jane Jónsdóttir verletzte sich beim Spielstand 1:1 und damit änderte sich das Spiel und die deutsche Mannschaft ging weiter. Bryndís Arna Níelsdóttir ersetzte Sveindís.
„Wir holen einen anderen Spieler.“ Bryndís ist nicht die Art von Angriffsspielerin und verfügt nicht über die Geschwindigkeit, die Sveindís hat, aber sie ist gut darin, den Ball auf die Beine zu bringen. Wir haben darüber gesprochen, den Ball besser zu halten und nicht auf das direkte Spiel wie in der ersten Halbzeit zu setzen.
Es lief teilweise gut und Bryndís hielt den Ball gut, als wir sie fanden. Dann könnten wir mit der Mannschaft weitermachen. Wir haben jetzt mehr geschaffen als beim letzten Mal, als wir nach Deutschland kamen. Das ist ein positiver Punkt“, sagte Glódís.
