„Ich möchte den Herrn Minister fragen, ob etwas unternommen wird, um die Person aus dem Land zurückzuholen?“
So stellte Ingibjargar Isaksen, Parlamentsabgeordneter der Fortschrittspartei, Guðrún Hafsteinsdóttir gestern in Alþingi spontane Fragen.
Ingibjörg verwies auf einen Nachrichtenbericht über einen Mann, der nach Island zurückkehrte, nachdem ihm der Schutz verweigert, abgeschoben und die Rückkehr verboten worden war.
Guðrún sagte, sie habe keine Informationen über einzelne Personen und könne daher solche Fragen nicht beantworten. Sie sagte, das sei leider kein Einzelfall.
95 % kommen über ein Portal
Ingibjörg berichtete dem Minister auch, wie die Grenzkontrolle durchgeführt wurde und wie diese Situation war.
„Es sollte für uns Isländer ein langsames Problem sein, die volle Kontrolle über die Grenze zu haben, da über 95 % aller Rückkehrer ins Land über ein einziges Portal kommen.“
Guðrún sagte, die Isländer seien in Verhandlungen mit der Europäischen Union über die Umsetzung einer Richtlinie zur Passagierinformation. Es legt die Verpflichtung der Fluggesellschaften fest, den Behörden Informationen über Passagiere und Besatzungsmitglieder mitzuteilen.
