„Wir machen uns darüber Sorgen und machen uns schon seit langem Sorgen um das Schicksal des Íslykil, weil es sich um einen Ausweis handelt, der vielen Menschen gut gefallen hat, und ich weiß nicht, dass es bei der Verwendung ein besonderes Problem gab als bei diesen elektronischen Ausweisen, die das getan haben.“ „Für die Übernahme gelten völlig andere Sicherheitsanforderungen und sie sind viel komplizierter in der Umsetzung als die Íslykillinn“, sagt Stefán Vilbergsson, Projektmanager beim Verband der Behinderten Islands (ÖBÍ), auf die Frage, ob die Organisation befürchtet, dass dies der Fall ist wird den Eisschlüssel bald nicht mehr zur Authentifizierung verwenden.
Stefán sagt, die elektronischen Ausweise seien so konzipiert, dass sie für viele Menschen, darunter auch verschiedene Gruppen von Behinderten, ausschließend seien.
„Wie in der Diskussion besprochen wurde, gibt es viele Menschen, die aufgrund ihrer Behinderung einfach keinen elektronischen Personalausweis nutzen können. Dann gibt es andere, die sie bekommen, es aber aus verschiedenen Gründen nicht schaffen, sie zu nutzen. Dies ist zwar der Fall und es kann nicht garantiert werden, dass Menschen elektronische Ausweise verwenden können, der Zugang zu Diensten und Rechten muss jedoch auf andere Weise gewährleistet werden.“
Über ein großes Problem
Er weist darauf hin, dass hierfür das Gesetz über digitale Postfächer im zentralen Serviceportal der Regierung gilt.
„Im siebten Artikel wird eigentlich davon ausgegangen, dass Daten, die in einem Postfach verfügbar sind, als dem Empfänger offengelegt gelten.“ Daher gelten Daten, die auf diesem digitalen Weg übermittelt werden und für dessen Zugriff elektronische Zugangsdaten erforderlich sind, als empfangen, sobald sie gesendet wurden“, sagt Stefán und fügt hinzu, dass dies ein großes Problem darstellt.
Stefán wird im heutigen Morgunblaðin ausführlicher interviewt.
