Es wird geschätzt, dass der aktualisierte Klimaschutzplan der Regierung bis 2030 zu einer Reduzierung der gesellschaftlichen Kohlenstoffemissionen um 35–45 % führen wird. Insgesamt gibt es 150 Maßnahmen und Projekte, während im vorherigen Plan fast 50 Maßnahmen zu Papier gebracht wurden. Dies allein wird jedoch nicht ausreichen, um Islands aktuelles Ziel einer Reduzierung um 55 % bis 2030 und der CO2-Neutralität bis 2040 zu erreichen.
Der Aktionsplan wurde heute bei einem Treffen von vier Ministern vorgestellt und umfasst 92 Klimamaßnahmen und 58 klimabezogene Projekte.
In der Ankündigung heißt es, dass das Hauptaugenmerk im neuen Aktionsplan auf dem Dialog mit verschiedenen Wirtschaftssektoren liegt, dies jedoch geschieht, um besser abzubilden und zu definieren, wie jede Branche den Ausstoß von Treibhausgasen besser reduzieren kann.
Hinsichtlich des Erfolgs der Maßnahmen wird geschätzt, dass sie bis 2030 zu einer Reduzierung der gesellschaftlichen Emissionen um 35–45 % führen werden, wobei das Ziel darin besteht, die Emissionen im Jahr 1990 direkt zu beurteilen.
Hängt von einer ausreichenden Versorgung mit grüner Energie ab
Der Plan besagt, dass weitere Erfolge in Klimafragen davon abhängen, dass hierzulande ausreichend grüne Energie als Ersatz für fossile Brennstoffe vorhanden ist, oder durch den sogenannten Energieaustausch.
Wenn man sich die Umsetzung und Umsetzung von Maßnahmen ansieht, die noch in der Formulierung sind, etwa wie man den Übergang zu sauberer Energie im Verkehr fördern kann, sieht es so aus, als würde dieses Ziel erreicht werden, heißt es. Allerdings sind weitere Reduzierungen erforderlich, wenn die isländische Regierung ihr unabhängiges Ziel einer Reduzierung um 55 % im Jahr 2030 und der CO2-Neutralität im Jahr 2040 erreichen will.
Es wird darauf hingewiesen, dass eine effektive Zusammenarbeit mit Unternehmen und Kommunen die Grundlage für diesen Erfolg ist und dass die Gesellschaft als Ganzes dafür sorgt, dass die Energiequellen der Zukunft nachhaltig und erneuerbar sind und der Weg des grünen Energieaustauschs fortgesetzt wird.
Im Beratungsportal für die nächsten zwei Monate
Der Aktionsplan wird im Internet veröffentlicht www.co2.is und wird im Laufe des Betriebs aktualisiert. Es wird erwartet, dass die Maßnahmen vierteljährlich im Anschluss an die vorherige Überprüfung durch den im Frühjahr ernannten Projektausschuss aktualisiert werden.
Der Plan ist nun für die nächsten zwei Monate im Konsultationsportal der Regierung verfügbar, wo die Öffentlichkeit, gemeinnützige Organisationen und Unternehmen bis zum 14. August die Möglichkeit haben werden, Kommentare und Vorschläge einzureichen.
