Wissenschaftler des isländischen Wetteramtes trafen sich heute Morgen über die Lage auf der Halbinsel Reykjanes. Glauben sie, dass damit zu rechnen ist, dass es in den nächsten Tagen oder über eine Woche Nachrichten geben wird, die mit einem Ausbruch enden könnten?
„Während der Statusbesprechung heute Morgen wurden die neuesten Daten und Modellrechnungen auf Basis von GPS-Messungen und Satellitenbildern überprüft, und dort können wir sehen, dass der Landanstieg und die Ansammlung von Magma unter Svartsengi weitergehen“, sagt Einar Bessi Gestsson, ein Naturforscher Katastrophenexperte bei mbl.is.
Es wird geschätzt, dass sich die Magmamenge, die sich unter Svartsengi angesammelt hat, wieder der Menge vor dem letzten Ausbruch annähert.
Mögliche Magma und anschließende Eruption
Er weist darauf hin, dass in den Modellrechnungen Unsicherheit hinsichtlich des Zeitrahmens bestehe, das Volumen aber in den nächsten Tagen oder über einer Woche das gleiche sein werde wie vor dem Ausbruch am 14. Januar.
„Wenn dies erreicht wird oder ähnliches, besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es zu Neuigkeiten kommt.“ Es kann sich ein Magmatunnel bilden, gefolgt von einer Eruption oder einfach nur einem Magmafluss“, sagt Einar Bessi.
Er sagt, es sei ungewiss, ob der Druck im System etwas höher als vor dem letzten Ausbruch sein müsse und dass die strenge Überwachung wie bisher fortgesetzt werde.
