Das nächste Treffen der breiten Koalition aus Gewerkschaften und der Confederation of Labour (SA) mit dem Schlichter der Regierung für Lohnverhandlungen wurde noch nicht einberufen. Tarifverträge werden in sechs Tagen verfügbar sein.
Staatsmediator Ástráður Haraldsson sagt in einem Interview mit mbl.is, dass er mit den Streitparteien in reger Kommunikation stehe, über die Einberufung eines Treffens sei jedoch noch nichts entschieden.
Auf Nachfrage hofft er immer noch, dass ein Treffen nächste Woche einberufen wird und nicht heute oder am Wochenende.
Kluft zwischen den Streitparteien
Wie mbl.is gestern berichtete, besteht zwischen den Streitparteien in mehreren Fragen eine erhebliche Kluft, auch wenn es sich als schwierig erwiesen hat, genau herauszufinden, um welche Themen es sich handelt.
In der Ankündigung und dem Video, die Efling am Mittwoch veröffentlichte, heißt es, dass zu den Körben der breiten Gruppe höhere Mietzuschüsse, Wohnzuschüsse, Kinderzuschüsse und Zinszuschüsse gehören. Weiter heißt es, dass die breite Koalition eine Mietobergrenze und einen besseren Kündigungsschutz für Arbeitnehmer auf dem Gesamtmarkt fordert.
Sie machten auch besonders darauf aufmerksam, dass sie verlangen, dass die Löhne der neuen Tarifverträge rückwirkend ab dem 1. Januar ausgezahlt werden, die SA aber eine Geltung ab dem 1. Februar wünscht. Sigríður Margrét Oddsdóttir, Manager von SA, konnte dies gestern in einem Gespräch mit mbl.is nicht bestätigen.
