Nicht genügend Grindvíkings haben ihren Aufenthaltsort per Telefon 1717 gemeldet. Dies ist eine Voraussetzung für die Organisation der Schule.
Dies geht aus einer Mitteilung der Staatsverteidigung hervor. Darin heißt es, dass an der Planung der weiteren Schulbildung der Kinder aus Grindavík sowie des Kindergartens gearbeitet wird.
„Es gibt einen erheblichen Mangel an Grindvíkings, die ihren Aufenthaltsort unter der Telefonnummer 1717 melden, was eine Voraussetzung für die Planung eines unterbrechungsfreien Schulunterrichts ist“, heißt es in der Ankündigung.
„Wir ermutigen Grindvíkin, die dies noch nicht getan haben, so bald wie möglich 1717 anzurufen und ihnen mitzuteilen, wo sie sich niedergelassen haben. Dies ist für die Organisation schulischer Aktivitäten von entscheidender Bedeutung. Alle Grindvíkinger mit Kindern im schulpflichtigen Alter, sowohl im Spiel- als auch im Grundschulalter, werden daher aufgefordert, ihren Wohnort im Jahr 1717 anzugeben.“
Ähnliche Neuigkeiten

Sportvereine in Island solidarisieren sich nach den Ereignissen der letzten Tage mit Grindvíking. Aufgrund eines bevorstehenden Ausbruchs wurde gestern Abend der Ausnahmezustand ausgerufen und die Stadt anschließend evakuiert.

Bei der Einsatzbesprechung des Zivilschutzes wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs hoch sei. Es besteht die Möglichkeit eines größeren Ausbruchs, als wir ihn in den letzten Jahren erlebt haben. Die Bewohner dürfen in den nächsten Tagen nicht nach Hause gehen. Es wird daran gearbeitet, Kinder zur Schule zu bringen und eine Unterkunft für diejenigen zu finden, die nicht bei Verwandten, Freunden oder der Familie unterkommen können.

Die Geschwindigkeit der Verformung, die in GPS-Daten bei den Erschütterungen auf der Reykjaness-Halbinsel gemessen wurde, ist mittlerweile um ein Vielfaches höher als bei früheren Erdbeben auf der Reykjaness-Halbinsel. Der Magmafluss ist ebenfalls um ein Vielfaches größer. Dies geht aus einer Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes hervor. Es gilt als unwahrscheinlich, dass Magma am Meeresboden austritt, die Wahrscheinlichkeit eines Vulkanausbruchs in naher Zukunft muss jedoch als erheblich angesehen werden.
Notiz. Vísir ermutigt die Leser zum Meinungsaustausch. Alle Kommentare liegen in der Verantwortung derjenigen, die sie schreiben. Die Leser müssen sich an eine objektive und moderate Diskussion halten, und Vísir behält sich das Recht vor, Kommentare und/oder Diskussionen zu entfernen, die über diese Grenzen hinausgehen. Vísir wird den Zugang derjenigen sperren, die sich nicht unter ihrem eigenen Namen äußern oder wiederholt gegen die oben genannten Verhaltensregeln verstoßen.
