Sonja Ýr Þorbergsdóttir, Vorsitzende des BSRB, sagt, es sei inakzeptabel, wie lange die Lohnverhandlungen des BSRB mit dem Staat gedauert hätten. In ihrer Gruppe herrscht große Unzufriedenheit und Murren über die Situation.
„So wie die Situation jetzt ist, ist es noch ein langer Weg, wie die Phase des Lohnausgleichs zwischen den Märkten aussehen soll. „Es sieht also nicht so aus, als ob das in den nächsten Tagen abgeschlossen sein wird“, antwortet Sonja auf die Frage, ob sie ein Ende der Gespräche sehe.
Unterschiedliche Meinungen über die Anordnung
Das gemeinsame Thema aller 19 Mitgliedsverbände der Allianz liegt bei den Verhandlungen auf dem Tisch des BSRB. Diese Themen beziehen sich auf Schichtarbeit und den Lohnausgleich zwischen den Märkten, aber Sonja sagt, dass es eine gemeinsame Forderung der Mitgliedsunternehmen des Bündnisses ist, dass keine Tarifverträge geschlossen werden, es sei denn, es werden Schritte unternommen, um die Löhne zwischen den Märkten anzugleichen.
„Vor einem Jahr wurde in den letzten Tarifverträgen eine Meilensteinvereinbarung unterzeichnet, um Schritte zum Lohnausgleich zwischen den Märkten zu unternehmen. „Wir diskutieren jetzt darüber, etwas Ähnliches zu machen, aber es gibt zwischen uns, den Arbeitnehmern einerseits und den Arbeitgebern andererseits, sehr unterschiedliche Meinungen darüber, was das bedeuten soll“, erklärt Sonja.
Die Verkürzung der Arbeitswoche ist kein experimentelles Projekt mehr
Gleichzeitig gebe es viele Diskussionen zum Thema Schichtarbeit, bei denen es im Wesentlichen darum gehe, die Änderungen zu verfeinern, die mit den Tarifverträgen von 2020 vorgenommen wurden, als die Verkürzung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter und Tagelöhner eingeführt wurde.
Damals, sagt Sonja, sei zu den Tarifverträgen ein Ergänzungsdokument zu diesen Änderungen erstellt worden, nun müssten sie nun in den Tarifvertrag selbst aufgenommen werden. Auf diese Weise können Arbeitgeber die Verkürzung der Wochenarbeitszeit nicht mehr als experimentelles Projekt betrachten.
