Anna Hildur Guðmundsdóttir, Vorsitzende von SÁÁ, sagt, dass sie das Vík-Behandlungszentrum dieses Jahr im Sommer nicht geöffnet halten wird.
„Es geht um mehr, als es zu sagen, um es zu tun“, sagt Anna in einem Interview mit Morgunblaðið.
Viðreisnars Parlamentsabgeordneter Sigmar Guðmundsson machte auf die Schließung in Althingi aufmerksam und forderte Antworten von Gesundheitsminister Willum Þór Þórsson. Der Minister sagte, er sei nicht in der Lage, eine Finanzierung zu finden, so dass die Behandlung im SÁÁ über den Sommer nicht eingestellt werden müsse.
Hoffnungsvoll für die Zukunft
Derzeit arbeiten SÁÁ und Sjúkratyringar Íslands hart daran, einen neuen Vertrag abzuschließen. Anna sagt, sie setze große Hoffnungen auf ein neues umfassendes Abkommen, da die vier derzeit geltenden Abkommen längst überholt seien und in keiner Weise den Leistungen von SÁÁ entsprächen.
Anna äußerte ihre Hoffnung, dass der Entwurf der Gesamtvereinbarung noch in diesem Sommer fertig sein wird und unter anderem die richtigen Personalkriterien und Ressourcen enthält, die es Vík und SÁÁ künftig ermöglichen, das ganze Jahr über mit voller Auslastung zu arbeiten.
Auf Nachfrage sagt sie, dass jedes Jahr Diskussionen über die Sommerferien der Mitarbeiter von Behandlungszentren aufkommen. Sie versteht diese Standpunkte sehr gut, da die Menschen zu Recht über den Zugang zu solchen Diensten besorgt sind, der hier besser ist als in vielen anderen Teilen der Welt. Aufgrund der Art der Krankheit ist es natürlich besorgniserregend, dass Menschen stürzen, während das Resort geschlossen ist.
„Natürlich möchten wir in einer Traumwelt, dass alles offen ist.“
Die vollständige Berichterstattung finden Sie im heutigen Morgunblaði.
