Die Vorbereitungsarbeiten für den Bau des neuen Recyclingzentrums von Sorpa in Kópavogur wurden verschoben. Es sieht so aus, als würde man erst im Herbst wissen, wo man es finden wird.
Jón Viggó Gunnarsson, Geschäftsführer von Sorpa, bestätigt in einem Interview mit Morgunblaðið, dass sich die Arbeit der Task Force zur Standortsuche verzögert habe und ein Ergebnis erst im Spätsommer oder Herbst dieses Jahres zu erwarten sei.
Die Situation wird ganzheitlich betrachtet und es liegen viele spannende Optionen auf dem Tisch.
Unsicher über die Schließung des Bahnhofs in Dalveg
Wie im Morgunblaðin mitgeteilt wurde, teilten die Stadtbehörden in Kópavogur der Geschäftsführung von Sorpa im Jahr 2022 mit, dass das Aufnahmezentrum in Dalveg geschlossen werden müsse und das Grundstück spätestens am 1. September 2024 zurückgegeben werden müsse. Anschließend wurde eine Lenkungsgruppe mit der Suche beauftragt ein neuer Standort für Sorpa.
Die Gruppe schlug vor, einen Standort für den Bahnhof Lindakirkja in Kópavogur zu finden und den dortigen Friedhof um einen Hektar zu verkleinern, um dies zu ermöglichen.
Diese Ideen stießen, gelinde gesagt, auf negative Resonanz. Deshalb wurde Ende letzten Jahres eine neue Arbeitsgruppe eingesetzt, die die Themen ganzheitlich untersuchen soll. Diese Arbeiten sollten eigentlich in diesem Frühjahr abgeschlossen sein, aber die Arbeiten sind noch immer unvollendet.
Da die Sommerferien vor uns liegen, werden die Ergebnisse voraussichtlich erst im Spätsommer oder Herbst im Sorpa-Management bekannt gegeben. Aus diesem Grund wurde keine Entscheidung getroffen, die Schließung des Bahnhofs Dalveg zu verschieben.
Mehr über den Fall können Sie im heutigen Morgunblaði lesen.
