In den letzten 24 Stunden wurden im Magmatunnel bei Svartsengi etwa 70 Erdbeben registriert. Das größte Erdbeben letzte Nacht hatte eine Stärke von 1,5 südwestlich von Grindavík auf offener See.
Laut Einar Hjörleifsson, einem Naturgefahrenexperten beim Isländischen Meteorologischen Amt, gibt es in der Gegend immer noch eine gewisse seismische Aktivität zusätzlich zu den Messungen an Land durch die GPS-Messgeräte des Meteorologischen Amtes.
„Gestern Abend war es ganz ähnlich wie in den vergangenen Tagen“, sagt Einar.
Treffen um 8 Uhr
Wie jeden Tag wird sich die regionale und operative Leitung in Grindavík auch heute um 8 Uhr mit dem Met Office treffen, wo die Situation besprochen wird.
Gestern hat die norwegische Wetterbehörde ihre Risikobewertung aktualisiert, da die Wahrscheinlichkeit eines neuen Magmaflusses und eines weiteren Ausbruchs in den kommenden Tagen erhöht ist. Die Magma-Ansammlung hat 16 Millionen Kubikmeter erreicht.
