Ögmundur Skarphéðinsson, der tschechische Konsul in Island, sagt, dass alles besser lief als erwartet, nachdem am Freitag in Öxnadal ein Bus umgekippt war. Er lobt die Hilfsteams aus vollem Herzen und sagt, sie hätten bei den Rettungseinsätzen gute Arbeit geleistet.
Er sagt, die Touristen seien denen, die ihnen zu Hilfe kamen, äußerst dankbar, aber die Gruppe sei vielfältig: „Junge Leute, ältere Leute und Familien, also war es eine sehr verstreute Gruppe, so wie ich es verstehe.“
Fünf mussten per Hubschrauber und Rettungsflugzeug auf die Intensivstation des Landspitals transportiert werden. Zwei mussten an Beatmungsgeräten eingeschlafen werden, doch ihre Vitalfunktionen seien stabil. Weitere fünf Passagiere wurden in das Krankenhaus in Akureyri eingeliefert, insgesamt befanden sich jedoch 22 tschechische Touristen im Bus.
Der tschechische Botschafter in Norwegen war zufällig im Land.
„Es war ein großes Glück, dass sowohl der Botschafter der Tschechischen Republik in Norwegen als auch ein Vertreter der Botschaft hier waren“, sagt Ögmundur, aber der Botschafter der Tschechischen Republik in Norwegen spielt trotz der Stützpunkte auch die Rolle des Botschafters in Island sind in Oslo.
„Es hat sehr geholfen. Sie zahlten für Sprachschwierigkeiten und Dinge im Zusammenhang mit persönlichen Daten“, sagt er und fügt hinzu, dass in Island lebende Tschechen ihre Bemühungen freiwillig zur Verfügung stellten.
Laut Ögmund seien gestern neun Personen außer Landes geflogen und er bestätigte, dass die Gruppe gestern das Land verlassen sollte. Bei den Zurückgebliebenen handelt es sich überwiegend um Touristen, die aufgrund des Unfalls im Krankenhaus bleiben mussten, sowie um deren Angehörige.
