Die Bemühungen des Ministeriums für Umwelt, Energie und Klima in der Geothermieforschung in kalten Gebieten im letzten Jahr und bisher in diesem Jahr haben bereits bemerkenswerte Ergebnisse gebracht.
Orkusjóður hat die Forschung in der Hoffnung unterstützt, dass es möglich sein wird, immer mehr Haushalte in diesen Gebieten zu heizen, wodurch die Heizkosten mit Strom oder fossilen Brennstoffen reduziert werden und so Geld für die Zukunft gespart wird.
Der Stand dieser Fragen wird im Memorandum des Ministeriums erläutert, das der Regierung nächste Woche vorgelegt wird.
Der Deadlock ist durchbrochen
„Der Stillstand wurde durchbrochen. „Aus irgendeinem Grund haben wir zwei Jahrzehnte lang nicht viel geothermische Forschung in kalten Gebieten betrieben, aber jetzt haben wir unsere Richtung völlig geändert“, sagt Guðlaugur Þór Þórðarson, Minister für Umwelt, Energie und Klima, in einem Interview mit Morgunblaðið.
„Der Schwerpunkt wird weiterhin auf der Suche nach Erdwärme liegen, und diese Mittel, die wir dafür investiert haben, zahlen sich aus und sind eine Beleidigung im Vergleich zu den 5 Milliarden, die wir jedes Jahr in den Ausgleich der Heizkosten für Privathaushalte in kalten Gegenden investieren.“ Landschaft“, sagt er. Die Fördermittel, die Orkusjöður für diese Projekte bereitstellt, belaufen sich auf insgesamt 450 Millionen, verteilt auf drei Jahre.
In Tungudal wurde 58 Grad warmes Wasser gefunden
Die geothermische Forschung war in Tungudal in Skutulsfjörður, in der Nähe der Stadt Ísafjörður, so erfolgreich, dass 58 Grad heißes Wasser in nutzbaren Mengen gefunden wurde, was Hoffnung gibt, dass es in naher Zukunft möglich sein wird, die Stadt mit Wärme zu versorgen. Wir werden fortfahren, aber zuvor wurde das Gebiet erfolglos abgesucht. In dem Memorandum heißt es, dass die oben genannten Ergebnisse ausreichend Anlass geben, die Forschung in diesen Bereichen fortzusetzen.
Auf Patreksfjörður wurde warmes Wasser gefunden, was weitere Forschung erfordert. Auf Glámaströnd, südlich von Hólmavík, wurde ein Heizsystem gefunden, das 100 Grad heißes Wasser speichert und zum Bohren einer Produktionsbohrung in der Gegend verwendet wird. In Drangsnes sorgt ein neuer Brunnen für 62 Grad warmes Wasser, das für die lokale Wärmeversorgung und damit für die Bewohner von Nutzen ist.
Weitere Informationen finden Sie heute im Morgunblaðin.
